da das “Betonfieber” mich nun auch befallen hat und ich in der Bauphase meines Hauses bin, überlege ich mir, einen Zwangsmischer anzuschaffen. Beton macht in der Tat glücklich und ich habe einiges vor. Neben meinem Boden im Haus (Basil oder Plan B), würde ich gerne noch weitere Elemente, wie die Küchenarbeitsplatte, Tischplatten, Waschbecken oder Blumenkübel aus Beton herstellen. Meine Frage: Kann/ Könnte ich mit dem Hippo auch andere Betone statt Bodenmassen mischen? Ich denke für 120qm Betonboden ist der schon die richtige Wahl, aber ich will mir auch nicht für andere Anwendungen noch einen kleineren Mischer besorgen Was ist die beste Wahl?
wenn es nur ein Fußboden ist, dann lohnt sich der Hippo nicht. Das ist eher was für Leute, die täglich Fußböden machen und Zeit sparen wollen. Einen einzigen Boden kannst Du auch locker mit einem kräftigen Quirl und einem kräftigen Helfer bewältigen. Für MOBY DUR® nimmst Du definitiv besser den Iperbet Mischer. Der schafft zwischen 1 und 2 Sack auf einmal, ist noch bezahlbar und extrem handlich, klein und leicht. Wenn Du später auch größere Sachen gießen willst, kannst Du Dir immer noch einen größeren Zwangsmischer dazukaufen. Den kleinen wirst Du dann wahrscheinlich trotzdem behalten wollen, weil der so leicht zu reinigen ist.
Ich fang mal hier an mit einem Zitat von Sven aus einem anderen Beitrag an: “kann man zwar auch einen Hochleistungsbeton wie z.B. MOBY DUR® damit mischen, aber auch nur wenn man jung, kräftig und ausdauernd ist (10 min harte Arbeit für 10 kg Beton)”
So, bin Anfang 30 und jetzt wirds mir auch zu dumm und zu anstrengend mit nem Handrührgerät 30 kg Moby Dur anzumischen. Das Gerät hat zwar auch Power, aber nee, muss nicht sein. Ich brauche einen Zwangsmischer.
der Iperbet wäre hier definitiv mein Favorit. Das Gerät von Eibenstock, das Du vorschlägst, habe ich auf meiner ständigen Suche nach geeigneten Mischern vor langer Zeit schon mal ausprobiert und dann wieder zurückgeschickt, weil es für Flowstone-Beton nicht funktioniert hat. Ich erinnere mich noch, dass das ziemlichen Ärger mit Eibenstock gab, weil sie meinten, dass das Gerät doch einwandfrei funktioniert, aber einen Hochleistungsbeton hatten sie darin halt wohl noch nicht ausprobiert. Der Fips auf dem Schwarzen Brett ist zwar durchaus in der Lage, das spielend zu schaffen, aber ich mag ihn trotzdem nicht. Erstens ist er viel zu teuer gewesen und da er noch fast unbenutzt ist, will ich ihn auch nicht zum Schleuderpreis abgeben. Er kostet neu über 3000 € und wird gebraucht um die 1500 € gehandelt. Zweitens ist der Fips nicht einfach zu reinigen, weil man nicht gut an die Mischwerkzeuge herankommt. Drittens ist er zu schwer und unhandlich für seine Größe und lässt sich nicht so leicht wie der Iperbet mal eben im Kofferraum verstauen.
Ich häng mich hier auch mal noch mit dran, nachdem ich mehr oder weniger dieselbe Frage habe.
Nachdem ich nun schon mehrfach größere Mengen (jeweils um die 80kg) mit dem Handgerät angerührt hab, bin ich auch mal etwas auf die Suche nach einem richtigen Mischer gegangen.
Dabei hat sich mir unter anderem die Frage gestellt, ob zum Beispiel der Portamix Pelican mit entsprechendem Rührwerk genauso für alle Betonarten genutzt werden kann, wie der Iperbet.
Weil für mich auch die Abmessungen ganz entscheidend sind, habe ich auch nach den Maßen des Pelican gesucht, aber leider nichts gefunden.
der PELICAN ist eher ein Gerät für Fußbodenbauer und gut für Ausgleichsmassen, aber nicht geeignet für solche Betone wie MOBY DUR. Da ist der IPERBET definitiv die bessere Wahl. Wenn die Maße Dich trotzdem noch interessieren, dann messe ich gern mal die Höhe, Breite und Tiefe nach.
habe heute den IPERBET bekommen und mir natürlich gleich angesehen, wie alles funktioniert.
Nachdem ich noch nie mit so einem Mischer zu tun hatte, hab ich allerdings noch die ein oder andere Frage…
Nach dem Einbau des Edelstahlmischeinsatzes aus dem Shop ist mir gleich aufgefallen, dass dieser deutlich stärker auf dem Boden des Kübels aufliegt und beim Drehen diesen natürlich auch leicht abschrammt. Dadurch landen auch kleine Plastikabschabungen im Kübel.
In der Anleitung steht allerdings auch, dass eine Berührung des Mischeinsatzes mit dem Boden des Kübels gewünscht ist. Ich habe nun die Einstellungen schon etwas angepasst, dass der Mischer nicht mehr so stark auf dem Boden aufliegt. Die Plastikabschabungen will man ja auch nicht unbedingt im Beton haben.
Außerdem hat der Drehteller auf dem der Kübel aufliegt ziemlich viel Spiel. Ich nehme mal an, dass dieser auf einem Lager aufliegt und das dadurch entstehende Spiel beabsichtigt ist.
Der Kübel bzw. der darunter liegende Drehteller lassen sich geschätzt gut einen halben Zentimeter auf und ab wippen.
Liege ich hier richtig oder sollte das eigentlich nicht der Fall sein?
alles gut. Du must einfach nur sehen das es am Kübel nicht schleift, eine proberunde drehen, dann Wasser rein und nach und nach die vorbereitete Trockenmischung + gegebenfalls Pigmente ebenfalls schon mit untergerührt. Diese mache ich immer separat im 2. Kübel mit einem Quirl.
Einfach mal testen. Funktioniert super.
der Kübel sollte eigentlich satt in der Mulde sitzen, wenn erst einmal das Gewicht des Mörtels darin ist. Das Werkzeug soll etwa 2 bis 5 mm über dem Boden sein und nicht in Kontakt mit dem Kübel kommen.
ja, das dürfte problemlos möglich sein. Ich habe es zwar noch nicht probiert, aber soweit ich aus unserem Hausprojekt von vor 20 Jahren noch den Lehmputz in Erinnerung habe, wird das gut funktionieren.
Welche Wahl?
Immer wieder denke ich mir: es kann doch nicht so schwierig sein, einen normalen Mischer (mit 2 Quirlen) so einzurichten, dass er “zwangs”- mischt?
Es kommt doch (vermutlich) vor allem auf die Dauer und die Gründlichkeit an?
Das Gerät müsste als Erstes irgendwie fest installiert werden, aber das könnte man mit Holz und Spax hin bekommen. Okay, er muss beweglich montiert werden, damit man an den Eimer kommt. … auch machbar …
Der Mischer den ich habe ist allerdings auch langsam gestellt schon ziemlich schnell.
Wenn das Gefäß gut zur Quirlgröße passt (keine Ahnung, ob und wie ich da was finde oder bastele), und man alle paar Minuten mit der Hand das Material von den Seitenwänden nach innen befördert … (stoppen, einmal in der Runde rumkratzen, wieder anschalten), müsste das doch funktionieren?
Der Quirl rührt ohne Muskelkraft elektrisch und ein Bisschen “nachhelfen” wäre doch nicht soo kraftraubend?
Ein wichtiges Detail ist vermutlich die Menge … weil ein Gefäß, das zu dem Quirl passt, wäre natürlich kleiner als die normalgroßen Behälter, wo man einen 25 Kilosack reinfüllen kann.
Bei meinem augenblicklichen Projekt brauche ich (wahrscheinlich) ca. 20 Liter, also sollte ich vielleicht 30 Liter zwangsmischen können?
Oder ist das naiv? Hat man vielleicht nicht genug Zeit um das in Ruhe durchzuziehen?