Guten Tag,
da dies mein 1. Beitrag ist, stelle ich mich kurz vor:
Michael, Bj.86, selbstständiger Anlagenautomatisierer und gelernter Chemielaborant aus Oberschwaben.
Ich befasse mich seit einer Weile mit dem Thema Schaumbeton.
Ich würde gerne wenn ich ein Haus baue, alle dafür geeigneten Isolationsaufgaben damit durchführen.
Im Moment habe ich die Möglichkeit die Eignung des Schaumbetons anhand eines Badumbaus zu “testen”.
Hierfür habe ich vor in meinem Bad, die Installationsebene mithilfe einer “vorgebauten Schalung”, mit Schaumbeton zu verfüllen.
Ich hatte folgende Fragen an Herr Backstein gestellt und habe diese samt Antworten hier ins Forum gestellt, damit auch andere davon profitieren (wie von Hr. Backstein vorgeschlagen).
Fragen/Antworten
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Da es ein Badezimmer ist, wäre Kalkzement als Ausgangsmaterial für den Schaumbeton evtl. sinnvoll, ist das möglich, haben sie damit Erfahrung?
1) Die Wahl des Zements spielt durchaus eine Rolle und zu viele Experimente damit können den Schaum zum Zerfallen bringen. Mit einem Portlandzement oder einer Mischung aus Portlandzement und Kalksteinmehl sollten Sie aber immer richtig liegen. -
Eignet sich Schaumbeton als Grundlage für Feinputz, bzw. Grundputz oder keines von beidem?
2) Da der ausgehärtete Schaumbeton nicht ohne Schwindrisse ist und außerdem weicher als ein Verputz, funktioniert das nur unter Verwendung von Putzgewebe. -
Die Firma Gertec bietet Schuambetonmaschinen an, mit welchen diese eine Schaumbetondichte von anscheinend 80kg/m³ errreichen, welches ja
eigentlich dem reinen Schaumgewicht entspricht, was halten sie davon?(Anscheinend verwenden diese ein spezielles Verfahren um den Moertel mit
dem Schaum zu mischen). Ich gehe mal davon aus, damit hier das verwendete Schaummittel eine entscheidende Rolle spielt.
3) Wie Gertec auf einen so leichten Schaum kommt, würde mich sehr interessieren. Nach meinem Kenntnisstand sind mit Portlandzement Rohdichten um die 400 kg/m² realistisch machbar. -
Für die Verfüllung der Schalung muss ich (zumindest im oberen Drittel der Schallung) den Schaumbeton pumpen können. Dies hätte ich nach dem Ansetzen evtl. mit einer Impellerpumpe mit Gummiflügeln (evtl. eine welche man mit einer Bohrmaschine antreiben kann) gemacht. Ich habe aber ein wenig Bedenken, damit der Unterdruck vor der Pumpe (im Ansaugschlauch) und der Überdruck nach der Pumpe (im Auslassschlauch), die Qualität des flüssigen Schaumesbeton, negativ beeinflusst. Was denken sie dazu?
4) Das Pumpen des Schaums ist problemlos möglich, ohne dass er dabei zerfällt. Allerdings ist eine geeignete Pumpe nicht leicht zu finden. -
Denken sie es wäre Möglich, den Schaumebeton mithilfe von in den flüssigen Schaumbeton, eingemischtem Wasserglas, wasserdicht zu machen?
5) Das Untermischen von Wasserglas ist keine gute Idee, denn es wird den Schaum voraussichtlich zum Zerfallen oder Verklumpen bringen. -
Welche Rolle, bzw. wie wichtig ist Verflüssiger im Mörtel?
6) Ein Verflüssiger kann sehr hilfreich sein, wenn es um das Pumpen des Schaumbetons geht. Allerdings gibt es nur wenige Verflüssiger, die nicht auch gleichzeitig den Schaum zum Zerfallen bringen.
Habe nun den Spumator Schaumerzeuger von Hr Backstein gekauft und werde berichten, wie die Sache mit der gefüllten Vorbauwand weiter geht.
VG
Michael











