Oberflächenbehandlung Moby Dur (Raso etc.)

Hallo liebe Community, Hallo Sven,

Dieser Post/Thread kann sich ggf. in der Zukunft mit ein paar Fragen zum Thema füllen..

Status Quo: Ich habe einige Beton-Platten-Probestücke (50x25cm) mit Moby Dur in unterschiedlichen Stärken gegossen (gefärbt und “natur”) und würde gerne verschiedene Oberflächenbehandlungen und Techniken ausprobieren. Gegossen wurde auf der Glasplatte mit Acryl L-Profilen, Siebdruckleisten usw., das Ergebnis ist schonmal super. B und C-Wachs, wie auch H10 ist schon bekannt und verarbeitet worden.

  1. Nun habe ich eine konkrete Frage bzgl. dem Produkt Raso und dem “Flecken wegbekommen”. Bevor ich jetzt drauf los kaufe: gibt es eine Empfehlung für bestimmte Polieraufsätze/Poliervliese/Walzen etc., bzw. dafür generelle Tipps und Kniffe außerhalb des Anleitungsvideos?

  2. Hat jemand Erfahrungen mit Leisten aller Art statt einer Silikon-/Acryl-Fuge für eine saubere Fase an den Plattenkanten? 2-3mm o.ä.?

Danke schonmal und eine gute Woche!

Hallo Donny,

du bist ja gut dabei, das freut mich. So kriegen wir bestimmt ein paar Fragen und Antworten zusammen.

zu 1. hier ist die Frage, was für eine Oberfläche man erreichen möchte, bei Raso habe ich die ganz gewöhnliche Filz Scheibe verwendet und hat auch super funtioniert. Hier must du auf die Qualität achten, sonst fliegen dir die Flizfächer um die Ohren. Und man braucht eine Flex mit Drehzahl und dann auf sehr niedrig stellen.


Wenn es mehr in Richtung Glanz gehen soll, verwende ich auch schon einmal Schleifpads, hier braucht man ein bischen Übung vor allem dann, wenn man nicht möchte, dass die Körnung durchkommt. Leider sind Schleifpads nur bedingt für Beton geeignet. Die nutzen sich dann wohl schneller ab als bei Naturstein, mich stört das nicht. :slight_smile:

Hier ist der Link: https://clever-diamond.de/produkte/94-top-glanz/

zu 2. eine Fase bekommt man sehr gut mit Hohlkehlenkitt an einer Holzschalung. Ich bin damit sehr zufrieden.
Oder Dreikantleisten. Die werden auch generell als Bruchkante im Betonbau angewendet. Die gibt es aber erst ab 10mm, der Nachteil: die Leisten sind nicht immer so gerade.
Silicon würde ich nicht verwenden, damit habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Sven hat aber auch noch Siliconkitt, das habe ich aber auch noch nicht getestet.

Hier gibt es Dreikantleisten: https://www.vitzthum.com/dreikantleisten-holz

Dir auch eine gute Woche

Dave

Hi Dave.

Danke schonmal für das Feedback. Genau, ich dachte mir man kann hier ein wenig Infos sammeln zum Thema.

  1. Zu den Scheiben/Pads: Da ging es mir erstmal darum die leichten Fleckenränder mit dem Raso wegzubekommen. Ich hab nur Erfahrung mit Polierpads für Metall/CrNi und dachte ich frag erstmal, bevor ich davon evtl. das +30€ Polierscheibchen versau! Dann nehm ich mal erst die Filz und dann evtl. mal deine Scheibenempfehlung.

  2. Also das Hohlkehlenkit haben wir für Wellenbänke und andere Projekte auf der Arbeit bei den Schalungen verwendet und nur geflucht. Ich hab die Packung auch noch hier und kommt damit wirklich null klar. Auch mit lange “warmkneten” ging da nichts. Könnte aber natürlich sein, dass es an der zu glatten Struktur der Glas-/Siebdruckplatte etc. liegt. Bin dann auf Silikon umgestiegen, das hat ein paar Rückstände hinterlassen und danach auf Acryl und das ging super, nur da sind eben manchmal ein paar Unebenheiten drin (was nicht weiter schlimm ist). Ich dachte aber vielleicht gibts da eine richtig saubere Lösung.

Für den Hintergrund bzgl. der Leisten: Ich gieße gerade auf Glasplatten, das Ergebnis ist bis jetzt genial. Als Umrandung habe ich in Frischhaltefolie eingepackte Metall L-Winkel, Arcylglas L-Winkel und die Siebdruckleisten verwendet. Siebdruck war tatsächlich am einfachsten und ich kann immer die genaue Höhe zuschneiden und dann den “Deckel” oben drauf. Die letzten drei Probeplatten habe ich ohne Versiegelung gegossen, aber die Oberfläche ist im Kantenbereich deutlich brüchiger und unsauberer als mittig, da muss es also doch n bisschen durchsuppen. Daher auf jeden Fall mit einer Kantenversiegelung.
Ich werde es jetzt mal mit denen probieren: https://www.architekturbedarf.de/kun…kaAqlQEALw_wcB
und dann unten wie oben einen hauchdünn Acryl damit es dicht ist.

Seitnotiz: Verwunderlich ist nur, dass ich die Platten die ersten 36h (auch mit voller Kraft) keinen Millimeter bewegen kann bzw. nicht von der Glasplatte bekomme. Nach 48-60h reicht ein Windhauch und sie lösen sich. Plopp wird verwendet. Daher habe ich dann auch die Verfärbungen an auf der Plattenoberfläche. Kennt jemand das Problem? Gibts dafür eine Lösung?

Hier noch ein paar Bilder von den vorgestrigen Platten ohne Acryl bzw. Abdichtung auf Glas mit Metall L-Winkel und Siebdruck. 50x25x2cm und 50x25x1cm Typ 111, sowie circa 4% Typ 017. Sind noch roh und unbearbeitet

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Hohlkehlenkitt: meins ist auch nicht grau wie auf dem Bild sondern creme-beige, ich mach mal n Bild davon wenn ich wieder in der Werkstatt bin. Das ist komisch. Vor allem bröselt meins total, wenn ich es glatt ziehen will..

Trennmittel: Plopp habe ich bis jetzt bei jeder Platte (Arbeitsplatten usw) verwendet und war immer top. Dünn aufgetragen, antrocken lassen und dann wegwischen, dass ein hauchdünner Film bleibt. Ich meine ich habs so auch in der Anleitung gelesen. Werde aber auch mal auf Glas ohne probieren. Zwecks der Verfärbung: meine allererste Platte habe ich zu früh ausgeschalt und bewegt und micro gebrochen, die war oben aber top. Die zweite habe ich damals knapp einen Tag länger drin gelassen und dann war sie an den Kanten heller und innen dunkler. Ich hab damals daraus geschlossen, dass weniger Feuchtigkeit in der Mitte entwich, als an den Kanten. Nachdem die Platte voll durchgetrocknet war, hatte es sich etwas angeglichen. Nachfolgend habe ich dann immer zum richtigen Zeitpunkt ausgeschalt, nicht im Winter in der Werkstatt mit Temperaturschwankungen von 10°C und da ging alles immer gut. Da die Platten nun aber auf der Glasplatte mit Plopp knapp 60h bombenfest kleben, hab ich wieder das Problem, dass in der Plattenmitte zu wenig Feuchtigkeit entweicht und ich wieder eine unterschiedliche Farbtöne habe.

Bewehrung: die Typ 111 sind zurecht geschnibbelte Reststücke die ich noch über hatte. Die Probeplatten haben nur den Zweck zur Veranschaulichung für einen Auftrag, wo kleine Betonelemente als Präsentationsflächen in einem Ausstellungsraum benötigt werden. Kann sich ja nicht jeder sowas vor dem inneren Auge genauso vorstellen wie man es beschreibt.. :wink: Daher verschiedene Stärken, Farbversionen und Oberflächenbeschaffenheiten (gewachst, matt, glänzend usw.).

Aber danke und cool, dass du es mal mit dem Kitt probierst!

Hallo Donny,

  1. zu dem Kitt: So wie es sich anhört, ist Dein Hohlkehlenkitt einfach nicht mehr gut. Wenn man ihn ohne Deckel stehen lässt, dann entweichen leider recht schnell die flüchtigen Bestandteile und er wird bröselig. Ich selbst mag den Kitt deshalb auch nicht, aber es gibt eben auch Leute, die darauf schwören, und deshalb haben wir ihn weiter im Sortiment. Aus Ärger über diesen Kitt habe ich irgendwann nach Alternativen gesucht und bin auf Knetsilikon gestoßen, was im Prinzip sehr gut funktioniert, aber viel zu schnell hart wird, um damit vernünftig zu arbeiten. Dann habe ich lange erfolglos gesucht, um eine Bezugsquelle für langsames Knetsilikon zu finden und es am Ende als Sonderartikel selbst produzieren lassen. Dabei heraus kam MOLLYPUT . Ich komme damit sehr gut zurecht und hätte erwartet, dass nun keiner mehr den alten Hohlkehlenkitt kaufen will, aber es hat sich eben noch nicht richtig herumgesprochen. Wenn Du es ausprobieren willst, dann sende ich Dir eine Packung kostenlos zu. Du kannst ja dann hier berichten, wie es geklappt hat. Wichtig ist, dass Du eine Kittkugel verwendest. Es gibt bei der Firma Hohnen &Co. auch solche mit sehr kleinem Radius, was dann mit MOLLYPUT eine fast scharfe und sehr saubere Kante ergibt.

  2. zu dem Trennmittel: PLOPP Formtrennmittel wird ja sowieso schon mit dem Lappen komplett wieder weggewischt, nachdem man es aufgetragen hat, aber bei einer Glasplatte musst Du es eben noch viel intensiver wegwischen, um eine richtig gute Oberfläche zu bekommen. Es darf kein Hauch mehr zu sehen sein. Dass es nach dem Guss so lange dauert, bis sich die Platte von allein löst, liegt an der Schwindung des Betons. Nur die bewirkt, dass es sich löst, und dafür braucht es Zeit. Die Zeit musst Du dem Beton unbedingt geben. Man kann die Glasplatte auch früher schon abschälen, indem man sie einfach vom Werkstück wegbiegt, aber dann reißen Partikel aus der Betonoberfläche heraus, und ruinieren alles.

  3. zu den Verfärbungen auf der Oberfläche (an den Kanten heller und innen dunkler): Davon bräuchte ich mal ein Foto, um dazu mehr sagen zu können.

Sven

Hi Sven,

  1. Danke schonmal für die genauen und hilfreichen Infos. Kann gut sein dass das Kitt nichts mehr ist. Über eine Probepackung freue ich mich natürlich, ich schreibe es bei der nächsten Materialbestellung in die Anmerkung, okay? Dann spart man sich den Versand. Die Kittkugel hab ich, die ist super (auch bei der Verwendung von Acryl oder Silikon).

2 & 3) Die Flecken sind jetzt nach 7 Tagen zurück gegangen, aber ich mach dir mal Bilder die Tage, kam noch nicht dazu. Aber kann sein, dass es am Plopp lag, denn da hatte ich auf der Glasplatte schon einen kleinen Film gelassen. Mit Wegbiegen hatte ich nicht so gute Erfahrungen bei der Siebdruckplatte, daher lass ich das sowieso (und die Glasplatten sind etwas zu dick zum biegen :slight_smile: )

Hallo Donny,

das mit der Bestellung geht in Ordnung. Bei den Glasplatten hatte ich zuerst auch immer das Gefühl, dass dicke Platten nicht funktionieren würden, aber es hat sich herausgestellt, dass die Glasplatten sich auch ganz von allein (ohne Biegen) lösen, wenn man lange genug wartet. Das geht natürlich nur mit einem Beton, der schwindet, wie z.B. MOBY DUR® weiß oder MOBY DUR® grau . Mit Plan B solltest Du das nicht versuchen, denn der klebt am Glas fest.

Sven

Hallo Sven,

lang hats gedauert mit dem Fazit und der Antwort. Die Moby Dur Platten sind super geworden, auch was die Stärke anging. Ich hatte ja Probeplatten hergestellt in 10, 15, 20mm mit Typ 111 - bomben fest bis in die Kante. Ein paar Platten habe ich einfach nur ausgeformt um zu sehen was passiert, nach einigen Wochen waren sie komplett Fleckenfrei.

Das Kit (Danke Sven für die Probe-Döschen) funktioniert genial. Kann gut sein, dass unsere Portion auf der Arbeit ausgetrocknet ist o.ä. - ist auf jeden Fall eine komplett andere Welt. Habe es am Donnerstag verarbeitet um die Schalung abzudichten ging perfekt und da ich nur minimal die Kante zwischen Glasplatte und Siebdruckplattenstreifen abgedichte wird die Portion ewig halten (ggf. Luftdicht verschlossen :slight_smile: ).

Nun hätte ich nur noch etwas zum Thema Schalungsbau, aber da suche einen passenden Thread oder mach einen Extra auf. Bis dahin schöne Feiertage!

Hallo Donny,

schön, dass Du mit dem MOLLYPUT so zufrieden bist. Ich finde auch, dass es um Welten besser geht als der klassische
Hohlkehlenkitt, aber das muss sich eben erst herumsprechen.

Einen Unterbereich extra für Schalungsbau gibt es hier im Forum leider nicht . Es gibt aber das Thema Gussformen für Beton.

Sven

Das spricht sich sicherlich rum!

Ich mach mal ein Thread für Schalungsbau / Rahmenbau für Platten usw. auf.

Eine weitere Sache zur Endbehandlung von Moby Dur und Moby Dur generell:

Terrazzo-Küchenarbeitsplatte. Habe mich mal in die Terrazzothematik eingearbeitet, hab da auch keine Bedenken wenn ich das als “Boden” machen müsste, aber mit Rissen und dergleichen bei einer Arbeitsplatte schon eher. Arbeitsplatten aus Moby Dur von 20mm bis 40mm hab ich ja schon gemacht und sind Comfort-Zone.

Was haltet ihr von der Idee: Moby Dur weiß, passende Terrazzo Körnung beigeben, evtl. Wasserzugabe anpassen, gießen wie immer, ggf. Rissen spachteln und dann schleifen. Kann ich die Schwindungsproblematik mit Moby Dur und der Körnung irgendwie in den Griff bekommen? Ist die Idee total Quatsch? :slight_smile: Gibts bessere Varianten?

Hallo Donny,

ja, es gibt eine bessere Alternative: CEM-FLUP®-42 Fließzement weiß plus Marmorkörnung. Da hast Du dann nicht die störende Quarzkörnung vom Fertigbeton drin.

Sven

Gerade die Beschreibung vom CEM-FLUP gelesen. Ja genial, und dann ist die Anmischung auch noch wesentlich schweißfreier (da immer noch kein Zwangsmischer vorhanden ist :rolleyes:). Danke! Die ein oder andere Mischung versteckt sich dann doch immer noch eurem Angebot.. :slight_smile:

Kurze Frage, vorrangig an Sven.

Wie ist denn das mit Moby Dur und der Haltbarkeit? Ich hatte zwei Packnungen Moby Dur circa 6 Monate ungeöffnet in der Werkstatt liegen, ist ein Keller im Industriegebäude. Temperatur so um die 10°C im Winter, im Sommer 18°C, Feuchtigkeit will ich nicht ausschließen, aber mein Stahllager macht keine Probleme, also würde ich sagen im Rahmen bis gering.

Nun hatte ich bei dir drei neue bestellt im Dezember, aber dachte ich schaff erstmal die zwei Alten weg. Wie immer (immernoch mit Handrühergerät) angerührt, nach und nach Wasser beigegeben und dann nach so 6min hab ich keine Chance mehr. Faustgroße brocken, keine homogene Masse, das volle Gegenteil. Mein Mischer kam garnicht mehr zurecht und hat auch etwas gelitten. Dachte mir: okay, mein Fehler, neue Runde, gleiches Resultat. Dann hab ich den zweiten aufgemacht, ein drittes Mal 12,5kg rein gleiches Resultat. Wassermenge in g war immer gleich, Wasser war “normal” nicht eiskalt aber auch nicht lauwarm.

Im Anschluss deinen neuen Sack genommen, alles super und wie immer.

Jetzt gestern wollte ich den restlichen Sack verarbeiten, circa 16kg (der war jetzt zwei Wochen offen, aber abgedeckt und eingerollt in seinem Karton) und da gings in die ähnliche Richtung. Ich habs mit n bisschen mehr Wasser noch hingebogen bekommen, aber die Masse war auch nicht so homogen wie sonst, eher zäh.

Woran kann das liegen?

Ich produziere relativ viel 10mm Platten für Tischoberflächen, Regalböden usw. Hatte das mal mit GOGO gemacht, aber das war mir alles zu instabil. MOBY mit Typ111 war immer perfekt und fühlte sich wertig hartbar an.. hättest du, bzw ihr, einen anderen Materialvorschlag, wie ich stabile 10mm Platten mit ähnlicher Oberfläche hinbekomme (meist liegen die auf Stahlgestellen, also ist die Biegelast nicht essentiell, aber GOGO war viel zu “wabbelig”).

Danke!

Hallo Donny,

manchmal ist da der Wurm drin.:wink:

Das geht mir auch öfters so und ich benutze einen Zwangsmischer.
Man könnte jetzt auch einfach ein bisschen mehr Wasser benutzen, nur wäre dann wieder das Problem mit der Schüsselung.

Ich mische aber auch Kies + Flowstone.

Mir ist immer nur wichtig das die Masse noch einigermaßen fließfähig ist. Dann muss man eben ein bisschen mehr mit den Händen schwabbeln. Und das sich kein Wasserfilm auf der Oberfläche absetzt.
Das ist manchmal ein wenig mehr Arbeit, aber diese zahlt sich aus.

Ansonsten ist Sackware in der Regel dann abgelaufen, sobald sich Klumpen darin bilden.

Hallo Donny,

wenn die Ware nicht klumpig war, dann ist sie auf jeden Fall noch gut. Es kann schon sein, dass sich die Verarbeitungseigenschaften durch längere Lagerung minimal ändern, aber das lässt sich über die Wassermenge aussteuern. 2% mehr Wasser können schon einen riesen Unterschied machen. Im Grunde ist es deshalb auch nicht ganz richtig, die genau benötigte Wassermenge auf dem Sack anzugeben, sondern man müsste eigentlich das Ausbreitmaß angeben, welches der Beton idealerweise nach dem Anrühren haben soll. Das würde aber voraussetzen, dass jeder mit dem Begriff vertraut ist und über die zur Bestimmung des Ausbreitmaßes (mehr dazu auf Seite 4 meiner Werkanleitung Flowstone) benötigte Ausrüstung hat, was natürlich nicht der Fall ist. Also sieh die Angabe auf dem Sack als ungefähre Vorgabe an und mach dann die Feinabstimmung nach Augenmaß, bis die Masse so ist, wie Du sie kennst. Das wiederum ist mit einem Handrührgerät deutlich schwieriger als mit einem Zwangsmischer, weshalb vielleicht ein besserer Mischer hier doch Teil der Problemlösung sein könnte.

Sven

Der letzte Satz macht Sinn Dave! Das war der Fall teilweise. Problem war das ich wirklich Brocken von 5kg und mehr im Kübel hatte und das Gegenteil von fließfähig waren. Warum wird die Ware klumpig - Feuchtigkeit?

Aber ja - Zwangsmischer ist die nächste Anschaffung und mit zu viel Wasser war ich immer vorsichtig - aber dann mehr Gefühl. Danke euch!

Hi Donny,

ja, in der Regel liegt es an der Feuchtigkeit. Du könntest jetzt einen Hygrometer kaufen, um mal zu sehen wie feucht dein Lager wirklich ist. Oder aber du kaufst dir einen 30 l Leereimer mit Deckel und füllst das um. So mache ich das auch.

Der Vorteil: das Pulver bleibt trocken und man kann es mit einer Dosierschaufel besser entnehmen.
Und wieder eine Sorge weniger.:wink:

Danke für die Tipps. Hygro spar ich mir.. der Eimer wirds auch tun! :slight_smile: