Hallo in die Runde,
weil ich grade ein Buch über Antonio Gaudi gelesen habe, und über die Oberfläche einer Beton-Skulptur nachdenke, ist mir die Idee gekommen, mit klarem Glas und eingefärbtem Kleber zu arbeiten. Sven Backstein sagt in seinem Buch “Kunst aus Beton”, dass Mosaik “der bestmögliche Oberflächenschutz” von Beton sein kann und die Arbeiten von Gaudi und seinen “Fliesenleger-Künstlern” gefallen mir ausnehmend gut.
Eine - vermutlich VIEL zu teure - Möglichkeit wären solche “Glasnuggets” (hier ein Angebot).
Der weiße “Klemo”-Kleber ließe sich sicher - mit lichtechten Pigmenten - gut einfärben und wäre damit praktisch die Mal-Farbe.
Was ich nicht einschätzen kann ist, wie gut solche glatten Nuggets in dem Kleber halten würden und ob das auch nach Jahren noch erfreulich anzusehen wäre … oder ob Algen und Moos in die Ritzen einziehen würde? (was ja nicht automatisch schlecht ist, aber ma’ weiß es nicht, vorher)
Nicht, dass dieser Plan kurz vor der Umsetzung stünde, aber sowas fängt ja immer zuerst mal mit “Nachdenken” an.
Hier gibt es sicherlich Leute, die dazu interessante Gedanken haben.
Die würden mich freuen, zu lesen.
…
nachdem der Gedanke bei mir “rum-spukt”, ist mir noch ein Detail dazu eingefallen:
Die genannten Glasnuggets haben gerundete Oberflächen und ich habe keine Ahnung, ob sich das bei Sonnenschein in ein Brennglas “verwandeln” könnte?
In London hat kürzlich eine konvexe Hochhaus-Glasfassade Schlagzeilen gemacht, weil sie durch den Brennglas-Effekt den Asphalt so extrem erhitzt hat, dass es schon gefährlich wurde (als Beispiel dafür, an was auch Fachleute manchmal nicht denken).
Mir gefallen die “Glastropfen” optisch sehr gut, aber vielleicht sollten es besser gerade Oberflächen sein?

