Moby Dur weiß?

Ich habe mit Moby Dur weiß Formen ausgegossen und habe dieses erstaunliche Ergebnis erhalten. Woran kann das liegen?
Habe etwas mehr Wasser verwendet um den Beton etwas fließfähiger zu machen und mit schütteln etwas verredichtet. Liegt es daran?

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Hallo 3D Type,

was erstaunt Dich denn an dem Ergebnis so?

Sven

Sollte “Moby Dur weiß” nicht weiß sein?

Hallo 3D Type,

ja, das Bindemittel in MOBY DUR® weiß ist weißer Zement. Aber die enthaltene Körnung ist nicht weiß. Da Du die Oberfläche geschliffen hast, schaut man bei Deinem Bild auf die freigelegte Körnung.

Wenn Du einen Beton brauchst, der auch nach dem Schleifen noch komplett weiß ist, dann kannst Du auf STEINGUSS weiß II umsteigen oder eine eigene Mischung aus Dyckerhoff FLOWSTONE® weiß und FLUP® - PCE-001 Fließmittel für Dyckerhoff FLOWSTONE und Marmorsand weiß, Körnung 0,5 - 2 mm verwenden.

Sven

Hallo Sven,

ich habe den Beton nicht geschliffen. Auf dem Bild ist der Beton, direkt nach dem Ausformen zu sehen.
Was mich zur ursprünglichen Frage führt. Woran kann das liegen? zus. Wasser (ca. 10%)? Verdichten? Etwas anderes?

Schöne Grüße,
Joachim

Hallo Joachim,

das ist in der Tat etwas merkwürdig. Irgendetwas scheint die ganz dünne Schicht Zementstein an der Oberfläche abgetragen zu haben, so dass man jetzt auf die Körnung sieht. Wenn Du es nicht geschliffen hast, dann wäre auch der Einfluss von Säure oder einem Kontaktverzögerer denkbar. Woraus besteht denn Deine Gussform? Hat die Oberfläche nach dem Entformen abgekreidet? 10% mehr an Wasser ist natürlich auch schon oberhalb der letalen Dosis.

Sven

Ich hatte das Gefühl die Kreide ist in die Oberseite geschwommen. Oben war eine weiße Schicht nach dem Abbinden.

OK, ich probiers nochmal ohne die Silikonform vorher mit Seife auszuwaschen (wegen den Bläschen in den Ecken und Kanten) und ohne das zusätzliche Wasser. Ich hoffe ich bekomme das mit meinem Bohrmaschinen-Quirl hin. :cool:

Bekommst Du sehr wahrscheinlich nicht :slight_smile:
Damit die Fließmittel in Flowstone aktiviert werden können, mußt Du ordentlich Reibung auf das Gemisch aufbringen, das gelingt mit der Bohrmaschine nicht. Es gibt hier im Forum unzählige Threads zu dem Thema, Sven hat dazu auch einen Leitfaden veröffentlicht.

Kurzfassung um kleinere Mengen Flowstone-Beton anzurühren:

  • Leistungsstarke Küchenmaschine mit Flachrührer (und nur mit dem) einsetzen
  • Zunächst eine Teilmenge von ca. 50-70% der Trockenmasse mit dem gesamten Anmachwasser gründlich verrühren, die restliche Trockenmasse dann sukkessive dazugeben und jeweils zwischendurch cremig rühren
Gruß und viel Glück Martin

Hallo Joachim,

lies Dir dazu auch mal meinen Newsletter vom Dezember 2024 durch. Bei Mengen bis 5 kg hast Du mit der Bohrmaschine und dem dort beschriebenen Mischer ein gute Chance.

​Sven

Vielen Dank für eure Tipps. Ich habe den MobyDur mit einer stärkeren Rührmaschine, mit Spiralquirl nicht mit einem konischen Rührstab gemischt. Ich hab ca. 6 Minuten möglichst langsam gerührt und er hat eine zähflüssige Konsistenz bekommen. So habe ich ihn gut verarbeiten können.
Das Ergebnis war ein regelmäßgerer Beton aber trotzdem mit dem Korn sichtbar an der sehr glatten Oberfläche. Er wird nach Tagen sehr hellgrau aber nicht weiß. Die Körnung bleibt dezent sichtbar.

Ich muss ja sagen, dass mir die Härte, die Oberfläche und das “steinige” gut gefällt. Ich mache jetzt versuche ob ich die Oberfläche regelmäßig so herstellen kann, vor allem weil ihr sagt, dass es so nicht gedacht ist.