Hallo Herr Backstein!
Vielen Dank für Ihre Antwort per Mail am 10.07.2021. Ich schreibe, wie gewünscht, gerne auch ins Forum. Heute geht es mir um die Küchenarbeitsplatte. Ich habe auch Fotos von der letzen Arbeitsplatte beigefügt.
Wie erwähnt, haben wir unsere erste Arbeitsplatte mit Sopro Designspachtel gegossen.
Da wir eine größere Platte in L-Form hergestellt hatten, welche wir später nicht als ganzes auf die Korpie der Küche hätten vertragen können, hatten wir uns dafür entschieden, diese direkt vor Ort zu gießen. Somit haben wir nicht die glatte ausgeschalte Seite, sondern die „Rückseite“ mit Ihrer etwas rauhen und teilweise unebenen Struktur als Sichtseite.
Auch dieses Mal möchten wir die Platte direkt auf den Küchenschränken gießen. Daher wäre meine erste Frage, ob das empfohlene Produkt Mobydur sich gut verteilt (ähnlich einem Fließestrich)? In dem Anwendungsvideo zum Anmischen des Mobydur erschien es mir etwas zähflüssiger. Da wir trotzdem eine gut verlaufende und somit halbwegs glatte Platte, mit der oben angesprochenen Struktur haben möchten, ist ein gutes Verlaufen des Materials für uns sehr wichtig. Gibt es eine Mindeststärke, die wir hierbei berücksichtigen müssen?
Oberflächenbehandlung:
Beim ersten Mal wurde die Platte mit einer leider viel zu dicken PE Beschichtung versiegelt, so dass die Haptik des Betons nicht mehr vorhanden war. Was damals dafür sprach, war der Schutz gegen Flecken, der sich auch als sehr gut erwiesen hat. Die Kratzer waren kaum erkennbar und eine Hinterläufigkeit hat sich nie eingestellt.. Leider ist jedoch die Beschichtung, gerade im Bereich direkter Sonneneinstrahlung vergilbt, was wirklich nicht gut aussah. Hierbei möchte ich auch erwähnen, dass wir dass nasse Geschirr über Nacht auf der Arbeitsplatte abtrocknen lassen.
Von Ihrem Vorschlag mit der LFC Betonverkieselung zu arbeiten und im Anschluss die H10 Imprägnierung aufzubringen, war ich erst sehr angetan und dieses kam mir auch sehr logisch vor. Nun habe ich eher zufällig das Oberflächenvideo von Frank “Grey Element” zur Oberflächenbehandlung gesehen. Dabei ist mir klar geworden, dass es sich nicht nur um eine Patina auf der Oberfläche handelt, mit welcher wir leben könnten, sondern es zur echten Fleckenbildung kommt. Dieses ist für uns nicht die richtige Wahl. Im Video schnitt aus meiner Sicht am Besten das Osmo-Betonöl ab, wenn man die PE-Beschichtung nicht möchte. Hier erwähnten Sie in Ihrem ausführlichen Video zur Oberflächenbehandlung, dass man das Öl in zeitlichen Abständen auffrischen soll.
Sie bieten auch eine PE-Beschichtung (PUR-2 Topcoat Bodenversiegelung) an. Diese soll UV-beständig und vergilbungsfrei sein. Haben Sie hier auch schon praktische Erfahrungen über eine längeren Zeitraum sammeln können?
Aufgrund der oben beschriebenen Ausführungen möchte ich nochmal nachfragen, ob das Produkt Mobydur und ggf. die PE Beschichtung die richtige Wahl wären.
Hier noch die Mengenkalkulation:
300803=166kg für Zeile=2,4qm
180203=25kg Fenster=0,35qm
1901253=164kg Platte Block=2,4qm
(851253)*2=160kg Ränder Block=2,1qm
515 kg=2,36kg/qm/mm
Für Antworten herzlichen Dank im Voraus und viele Grüße
Jim










