Granit vermauern

solche Granit-Steine (Bild) möchte ich vermauern.

Das wird ein “Torbogen” in einer Mauer von ca. 260 cm Höhe. (die Steine sind etwa 12 auf 12 cm und 30 lang)

Das ist die Alternative zu der Beton-Säule (und dem Beton-Ring) unter einer neuen Balkon-Platte, die ich kürzlich durchdacht habe. Deutlich stabiler und - für mich - viel weniger ein Experiment. (Auch wegen Deiner Anmerkung, Sven, dass Wasser immer vom Gebäude weg geführt werden sollte, habe ich mich umentschieden. Das Wasser vom Balkon geht jetzt ganz normal an der Wand entlang durch ein Fallrohr)
Die Frage:
Welches ist “der richtige” Mörtel dafür?
Was ich mir vorstelle ist ein Mörtel, der nicht so bröselig ist, wie ich das sonst kenne, sondern stabil, wie der Stein daneben. Im Prinzip so, wie der Beton von der Panteon-Kuppel, damit er 'ne Weile hält :wink:

(nur, weil ich es interessant finde: Der Bogen wird an einer Kettenkurve orientiert. Die “Kettenkurve” ist die Linie, die entsteht, wenn man ein Seil oder eine Kette zwischen zwei Punkten aufhängt. Dadurch entsteht automatisch eine Kurve, die in beiden Richtungen - nach Innen und Außen - ausgewogen ist. Für ein Tor muss man sie natürlich “auf den Kopf” stellen. Z.B. Gaudi hat so gearbeitet. (Bild)
Noch entstehen, wenn ich mich mit Beton beschäftige, immer mehr Fragen … :rolleyes:

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Hallo Manohara,

im Prinzip kannst Du selbst bestimmen, wie hart Dein Mörtel wird, indem Du mehr oder weniger Zement nimmst. Eine Mischung aus 1 Teil Weißzement CEM I 42,5/R und 2 bis 3 Teilen gewaschenem Sand sollte schon reichlich hart werden. Man macht bei Mauerwerk den Mörtel immer bewusst weicher als die Steine, damit Risse nur in den Fugen entstehen können. Weißzement nimmt man bei Naturstein, um zu verhindern, dass die graue Farbe des Grauzements durchschlägt.

Sven

Hallo Manohara,

Zitat Monahara: (Was ich mir vorstelle ist ein Mörtel, der nicht so bröselig ist, wie ich das sonst kenne, sondern stabil, wie der Stein daneben. Im Prinzip so, wie der Beton von der Panteon-Kuppel)

also wenn du die Materialien, die beim Bau der Kuppel im Pantheon verwendet wurden ansiehst, ( Quelle: Wikipedia ) dann kann der Beton garnicht so hart sein wie man glaubt. Um Gewicht einzusparen, hat man den römischen Beton mit vulkanischen Tuff und Bimsstein vermischt. Das sind Weichgesteine und die besitzen viele Gaseinschlüsse. Also wenn du mit einen Hammer mal auf einen Bimsstein geschlagen hast, dann siehst du wie weich der wirklich ist. Noch weicher als Ytong.

Grüße Dave