Betongefäße für Kerzen versiegeln

Ich bin mal meinem Verdacht nachgestiegen, dass es sinnvoller sein könnte über die Mörtelrezeptur zu gehen als über eine absperrende Beschichtung um die Gefäße öldicht zu bekommen. Da meine eigenen Kerzengefäße noch nicht hinreichend lange aus der Form sind habe ich gut abgehangene Ausschussware meiner Vasen hergenommen und mit Sonnenblumenöl gefüllt. Im Grundsatz haben sich meine Beobachtungen zur Dichtigkeit mit Wasser bestätigt, der Vito Piano ist da weniger tauglich als ein Mörtel mit einem dichteren Gefüge. Nach 2 Tagen sah das so aus:
Links der Piano, rechts meine eigene Mischung. Beim Piano waren außen erste “Flecken” nach ca. einem halben Tag sichtbar, die Wandstärke liegt jeweils bei ca 6.5 mm.

Es bleiben natürlich noch Fragen offen:

  • Ändert sich etwas wenn eine Wachs/Öl-Gemisch sich bei abrennender Kerze merklich erhitzt und somit dünnflüssiger wird?
  • Sind die Duftöle die dem Wachs beigemengt werden eventuell dünnflüssiger und diffundieren somit vielleicht leichter durch den Beton?
  • Ist die Dichtigkeit auch über einen Zeitraum von mehreren Wochen und im Zweifelsfall über mehrere Brennvorgänge gegeben?
Durch den relevant dickeren Boden ist übrigens bisher auch beim Piano noch kein Öl ausgetreten. Ich werde das insgesamt weiter beobachten und hier demnächst nochmal Bericht erstatten. Es ist nach meinen Erfahrungen übrigens sehr sehr wahrscheinlich, dass Svens MOBY DUR sich hinsichtlich Dichtigkeit wie meine Mische verhält, das teste ich grad noch parallel.

Gruß
Martin

Hallo Martin,

das ist ja wirklich wahnsinnig nett, was du dir für Mühe machst. Vielen Dank dafür.
Ausserdem sehen deine Vasen echt toll aus.
Und deine Beobachtung ist schon mal sehr interessant und wahrscheinlich auch das, was Dave die ganze Zeit meinte oder? Trotzdem vermute ich, dass auch bei deiner eigenen Mischung innen Ölflecke sind oder?

Hallo Dave,

ob das Wundermittel so wunderbar ist, kann ich leider nicht sagen, ich bekomme es ja leider nicht. Auf der anderen Seite ist es so, dass wirklich alle auf YouTube gezeigten Hersteller von Betongefässen für Kerzen in den USA diesen https://earthsafefinishes.com/shop/sealers/preserver-sealer/
verwenden. Ich weiß, das muss nichts heißen, ist aber immerhin eine Orientierung.

Ich habe es inzwischen wenigstens schon mal geschafft, ein paar Gefäße mit dem Vito Piano und dem von den Amerikanern verwendeten Cement All zu gießen. Von der Haptik und auch der Optik gefällt mir der Vito Piano besser. Beim Cement All habe ich auf der ganzen Oberfläche so weiße Punkte. Das ist wirklich unschön. Ich hatte hier im Forum schon einen Beitrag gefunden, bei dem es die gleichen Probleme gab. Eine Lösung oder Erklärung gab es dafür glaube ich nicht. Mir wäre es auch lieber, hier einen entsprechenden Werkstoff zu finden.
Den Moby Dur habe ich mir gerade kurz angesehen. Ich glaube, der wäre mir zu grob.

Ich habe noch eine Frage oder zwei oder fünf ???
Bei einigen Gefäßen habe ich hin und wieder Wasserflecke außen auf der Oberfläche. Diese sind mal größer, mal kleiner und auch an unterschiedlichen Stellen. Habe ich etwa zu viel Wasser verwendet? Was könnte ich beim nächsten mal besser machen? Ich werde mich hier im Forum aber auch nochmal auf die Suche begeben.
Ausserdem habe ich mir eine Teelichform gekauft, die recht dünn und schwer zu befüllen ist. Meine bisherige Mischung mit 18% Wasser ist auch zu dickflüssig und schwappte auch immer mal aus der Form. Könnte mir bei diesem Problem ein Fliessmittel helfen und wenn ja, welches wäre da am besten geeignet?

Vielen Dank für eure Hilfe und das Testen
liebe Grüße und falls wir uns nicht mehr lesen auch einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Antje

@ David: Zementmix habe ich natürlich probiert. Die Verarbeitbarkeit/Konsistenz leidet darunter so erheblich, dass es für meine Einsatzwecke keine Sinn macht. Dazu kommt, dass ich zuwenig über die Inhaltsstoffe herausfinden konnte und ich ja einen Mörtel habe, der hinreichend undurchlässig für Wasser ist. Warum also die Materialkosten verdoppeln ohne einen Mehrwert?

@ Antje: Ich mache das ja nicht völlig uneigennützig :slight_smile:
Das mit den Wasserflecken verstehe ich noch nicht wirklich? Bleiben da auf der Gießoberseite Wasserpfützen stehen? Das wäre dann in jedem Fall vielzuviel Wasser. Bei kleinen Mengen lohnt es wirklich Mörtel und Wasser grammgenau abzuwiegen und sich erstmal streng dran zu halten, sonst sind Zufall und Unberechenbarkeit Tür und Tor geöffnet. Bei einem überwässerten Beton rinnen Flüssigkeiten nach “Trocknung” bei dünnen Wandstärken geradezu hindurch.

Vito Piano mit 16% Wasser gründlich gemischt ist der fließfähigste und am besten zu verarbeitende Mörtel/Beton den man sich wünschen kann. Was sich damit nicht gießen läßt .. läßt sich nicht gießen :slight_smile: .. Fließmittel ist bereits enthalten und es macht keinen Sinn da weiter rumzupfuschen. Wenn die Form zu dünn ist um beim Befüllen stabil “stehen” zu bleiben und damit selbiges erschwert, mußt Du mit einer äußeren Stützform arbeiten. Du scheinst ja noch eher wenig im Thema zu sein. Beton gießen ist wahrlich keine Raketenwissenschaft, aber es braucht eben doch ein wenig Verständnis fürs Material und ein “Gefühl” dafür was möglich und was sinnlos ist. Also einfach mal ein paar Stündchen hier querlesen, dann bist Du schon ein gutes Stück weiter.

Moby Dur und “grob” paßt übrigens nicht wirklich. Die Körnung ist etwas gröber weswegen die Masse nicht ganz so fluffig fließt wie der Piano, die Oberflächen hingegen sind allerfeinst bis hin zu spiegel(nd)glatt beim Guss auf Glas.

Viele Grüße
Martin

Hallo Antje.

Beim Vito Piano ist schon Fliessmittel drin. Das Fliessmittel wird erst nach einer Weile rühren aktiviert. Am Anfang könnte man immer meinen, es wäre zu wenig Wasser. Nach 2min wird es dann immer dünner. Deswegen solltest du auch die Wassermenge abmessen. Ein zwei Tropfen zum nach justieren sind aber in Ordnung.
Kleinstmengen kannst du mit dem Spachtel und Gipsbecher verrühren. Wenn es mehr wird, einen Akkuschrauber mit Quirl Aufsatz.
Den gibt’s in sehr klein bis etwas größer. Wenn du einen 20 Liter Eimer hast, dann würde ich einen Mörtelquirl mit M14 Aufnahme verwenden. Der Vorteil: man kann den Quirl am Rührer festschrauben. Würde man eine Bohrmaschine verwenden, so überdreht sich der Quirl am Bohrfutter. Deswegen ist die Starre Variante mit der Verschraubung effektiver.
Ab 10Liter Beton ist das auf jeden Fall zu empfehlen.
Um Flecken zu vermeiden, sollte man auch frühzeitig Ausschalen.
Eine allzulange Lagerung von Fertigbeton oder Mörtel wirkt sich auch negativ aus.
Generell sind Fertigprodukte nach einiger Zeit überlagert. Das bedeutet auch das die Erstarrung aus bleibt. Ich habe schon etliche Säcke Mörtel und Betonsanierungsmassen von unterschiedlichen Herstellern entsorgen müssen, weil diese nicht mehr hart wurden. Aber auch nur diese wo sehr viele Zusätze, wie Kunststoffe und co enthalten sind. Bei 0815 Massen bilden sich eher Klumpen.

Ich wünsche dir auch einen guten Rutsch
David

22929071-2520-4715-85D1-9186DEFA5A7F.jpg Hallo Martin, hallo David,

erst einmal wünsche ich euch und natürlich auch allen anderen ein frohes und gesundes neues Jahr.

Vielen Dank für eure Tipps und Ratschläge. Ich versuche mal, ein paar Bilder anzuhängen. Ich denke, das trägt zum besseren Verständnis bei.

Auf dem ersten seht ihr diese Wasserflecke. Einmal ist mittendrin einer und beim grauen am unteren Rand. Ich hoffe, man erkennt es.
Nachdem ich eure Beiträge gelesen habe, denke ich, dass ich mit 18% Wasser wohl doch zu viel verwendet habe und ich werde das bei meinen nächsten Tests auf 16% reduzieren. Ich wiege tatsächlich alles genau aufs Gramm ab und bei der Zugabe von Farbe sogar auf 0,01 Gramm genau ???
Weil ich bisher nur kleine Mengen verarbeitet habe, habe ich tatsächlich immer alles nur mit der Hand verrührt. Für die „großen“ runden Gefäße hat das bisher, meiner Meinung nach auch gereicht. Vielleicht sollte ich aber etwas länger rühren. Einen Versuch ist es allemal wert. Und einen Rühraufsatz werde ich mir dann natürlich auch noch besorgen.
Eine Überlagerung schließe ich aus, der Sack ist erst kurz vor Weihnachten gekommen und ich habe vor etwa einer Woche zum ersten mal damit gegossen.

Auf dem zweiten Bild seht ihr die Silikonform für den Teelichthalter. Daneben habe ich einen Teelichthalter aus Glas. Ich denke, dass die Wände ähnlich dünn sind. Mein Problem ist, dass der Beton, wenn ich ihn rein gieße kaum an den Seitenwänden herunter läuft und dann schnell oben drüber schwappt. Der Abstand zwischen Platzhalter für das Teelicht und dem oberen Rand sind maximal 5mm. Deshalb dachte ich, dass eine etwas „flüssigere“ Variante dabei Abhilfe schaffen könnte. Vielleicht ist die Form auch gar nicht für Beton geeignet, obwohl das extra in der Beschreibung angegeben wurde oder ich war einfach zu ungeduldig. Ich werde es jetzt einfach nochmal mit längerem Rühren und langsamer Gießen versuchen.

Meine Annahme, dass der Mobi Dur zu grob sei, habe ich nur von theoretischen Überlegungen. Der Vito Piano hat eine Körnung bis 0,5mm und der Cement All bis 1mm. Und schon beim Vergleich dieser beiden merke ich in der Haptik einen Unterschied. Darum ist es für mich naheliegend, dass der Mobi Dur mit einer Körnung bis 2 mm grober ist. Wenn optisch aber die Oberfläche trotzdem glatt ist und er für meine Zwecke besser geeignet ist, dann wäre er trotzdem eine Überlegung wert. Danke für die Klarstellung.

Liebe Grüße
Antje

Sorry, ich war nicht in der Lage, die Bilder richtig einzufügen.

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Hallo Antje,
zu den “Wasserflecken”: Oberflächliche Störungen beim Betonguss sind ein Thema über das man seitenlang schreiben könnte. Da kann es passieren, dass Du bei zweimal komplett identischem Vorgehen einmal eine makellose Optik erhältst, beim nächsten mal aber ein fleckiges oder wolkiges Etwas aus dem Gummi pellst. Grundsätzlich muss man folgendes verstehen: Beton/Mörtel ist immer ein Gemisch von Körnungen und ist nach “Trocknung” in aller Regel kein homogen durchgefärbtes Gebilde. Die feinsten Zuschlagstoffe sind in aller Regel oberflächlich abgelagert, weswegen eben auch Mörtel mit gröberen Zuschlagstoffen eine sehr “glatte” Oberfläche liefern können. Diese feinsten Zuschlagstoffe bestimmen also die Optik und Farbe der Gussoberflächen, wenn Du z.B. Pigmente beimengst stellen diese in aller Regel die kleinsten Zuschlagstoffe dar und bestimmen die Farbe des Gussstückes. Dabei kann es aber leicht zu Störungen kommen, wenn Du z.B. manuell verdichtest z.B. durch Stochern und/oder Rütteln, kann das erheblichen Einfluss auf eine dann nicht mehr einheitliche Oberfläche zu haben. Gleichzeitig kommt es immer wieder zu unvorhersehbaren Störungen, weil die Silikonform (partiell) irgendwelche Störstoffe gebunkert hat und für ein zwei drei Güsse dann nervige Erscheinungen verursacht. Ferndiagnose ist immer schwer, ich würde aber mal vermuten, dass bei Deinem grauen Becher zuviel Wasser verwendet wurde und sich die Mische nach dem Guss leicht entmischt hat. Mögliche wäre aber auch, dass Du die Form zu 90% gefüllt hattest, dann gestochert/gerüttelt hast und dann die letzten ml eingefüllt hast .. dann kann es auch zu solcher Optik kommen. Beim grünen Becher könnte irgendwas im Silikon gewesen sein.

Die Teelichthalter sind zwar grenzwertig, mit einem gründlich durchmischten Piano und sollte das aber möglich sein. Der fließt dann wie Honig und kann in einem ganz dünnen Strahl gegossen werden.

Gruß
Martin

Hallo Antje,

ich denke, dass Deine Silikonform sich tatsächlich nicht für Beton eignet, weil der Boden viel zu dünn ist. Sie mag sich zwar grundsätzlich mit Beton vertragen, aber dafür gemacht ist sie bestimmt nicht. Beton braucht einen dickeren Boden. Zum dem Thema empfehle ich auch die Lektüre des Techniktipps am Ende meines Newsletters vom Oktober 2022.

Sven

Nach zwei weiteren Tagen, insgesamt also 4, war übrigens beim Piano auch der ca. 10 mm dicke Boden durch, meine Mischung und Moby Dur halten weiterhin dicht.

Hallo Martin,

Ich habe die Formen immer zu etwa 2/3 gefüllt, rumgestochert und auch ein bisschen geklopft, dann den Rest dazu und wieder geklopft. Dadurch sind nochmal ziemlich viele Luftblasen an die Oberfläche gekommen und ich muss ehrlich sagen, dass ich deshalb auch auf der Oberfläche kaum noch Blasen / Löcher habe. Ich muss aber auch zugeben, dass ich irgendwie verdrängt hatte, den Beton nach dem Rühren noch etwas stehen zu lassen. Das habe ich aber bei allen Gefäßen so gemacht und wie gesagt, die Flecke traten immer an unterschiedlichen Stellen und in unterschiedlicher Größe auf. Den nächsten Versuch mache ich dann einfach mal mit 16% Wasser … schaden kann es ja nicht ???
Also die Teelichtformen treiben mich bestimmt noch in den Wahnsinn. Gerade habe ich einen zweiten Test gewagt und diesmal auch mal auf die Zeit geachtet. Zwei Minuten können ganz schön lang sein, wenn man rührt und rührt und rührt. Trotzdem ich diesmal nur 16% Wasser verwendet habe und nach dem Rühren noch 2 Minuten abgewartet habe, war er schon „flüssiger“ als bei meinem letzten Versuch. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das Silikon direkt das Wasser aus dem Beton saugt. Er wird direkt fester und schafft es dann nicht mehr, an den Seitenwänden herunter.
Ich befürchte, dass Sven recht hat und die Formen nicht geeignet sind ??? Der Boden und die Seitenwände sind sehr dünn … dann mach ich eben Steine ???

Danke für den Link Sven, wieder was gelernt ???

Den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich durchaus verstanden Martin. Den Moby gucke ich mir dann nochmal genauer an. Wie „grob“ darf denn so eine Mischung sein, damit man die Silikonform nicht beschädigt?

Ihr Lieben, ich danke euch wie verrückt für eure Hilfe, aber ich fürchte, ich werde weiter nerven ???

Liebe Grüße
Antje

Hallo Martin.
Das der Beton Spuren nach dem rumstochern auf der Oberfläche hinterlässt, hast du eher bei Pigmenten. Bei normaler Mischung ist mir das noch nicht aufgefallen.
Aber irgendwie muss ja die Luft raus, wenn man kein Rütteltisch hat.
Man könnte den Beton mit einer Vakuum Pumpe dazu zwingen. Funktioniert aber auch nur bei Cem-Flup oder Vergleichbare Betone und auch nicht optimal. Weil eine Vakuum Pumpe natürlich nur für Silikon oder Harze gedacht ist. War mal ein Versuch das Blasen Problem in den Griff zu kriegen.
Aber ich denke das rumstochern ist auf jeden Fall effektiv genug, um Blasen an den 90grad Ecken zu lösen. Weil da stören die wirklich.

Hallo Antje.
Für dünnwandige Objekte ist der Mobydur etwas schwieriger hineinzubekommen, weil dieser eben etwas gröber ist.
Dem Silikon macht das nichts aus. Die Silikone von Troll Factory sind auf jeden Fall sehr robust. Solange man vorher mit der Vakuum Pumpe entlüftet hat. Ohne Pumpe werden sich Blasen im Inneren verfangen und nach mehrmaligem Gebrauch freigesetzt, sobald du denn Beton vom Silikon abziehst.

Hallo David,

den Mobydur hatte ich auch eher für die „großen“ Gefäße gedacht, in die der Wachs direkt gegossen werden soll. Entschuldige bitte, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Soweit ich Martin richtig verstanden habe, sickert da das Öl aber nicht so schnell durch, wie beim Vito Piano. Das wiederum könnte sich dann auch auf den Einsatz der Versiegelung auswirken.

Rütteltisch, Vakuumpumpe, Rührgeräte … oh Gott in den amerikanischen Videos sah das so einfach aus ??? Auf jeden Fall ist da bei mir offensichtlich noch ganz viel Luft nach oben ???

Jetzt aber zu den Ergebnissen meines heutigen Tests.

Sieht doch gar nicht mal so schlecht aus ???

??? oh man ich hätte wohl doch noch mehr stochern müssen … grrrr

Hier kriege ich einfach das Problem mit den Luftblasen nicht in den Griff.

Ich werde mich jetzt erst einmal auf die Suche nach geeignetem Rührwerkzeug begeben, offensichtlich reicht meine Körperkraft dafür einfach nicht aus ???

Vielen Dank für eure Geduld und liebe Grüße
Antje

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Hallo Antje.

Ja, so ganz einfach ist es dann doch nicht, wie in vielen Videos zu sehen ist.:smiley:
Ein bisschen Zeit und Übung, dann sollte es aber besser werden.
Für extrem kleine Formen nehme ich immer Mikado Stäbchen und fahre an den Wänden der Form lang. Bei deinen Relief Kerzenhalter müsste man wohl einmal von unten nach oben fahren.

Ich fülle immer den Beton ein ,verdichte etwas, lasse ihn kurz stehen, nächste Form und usw. Anschließend fängst du vorne wieder an die Blasen zu entfernen.
Aber immer nur soviel rumstochern oder fahren, dass sich der Beton nicht entmischt. Also auch hier wäre zuviel fummeln suboptimal. Aber das sieht man schon, wann es zuviel wird.
Und wenn du Ausgeschalt hast, siehst du ja wo du beim nächsten mal gründlicher arbeiten musst.
Alles nur Übungssache
Grüße David

Hallo David,

vielen Dank für deine Tipps. Was genau meinst du mit verdichten? Nur Klopfen und rütteln oder auch schon mal „dezent“ stochern? Ich muss unbedingt nochmal das Forum durchforsten.
Aus dem Alter, in dem ich zuviel fummel bin ich eh raus ???
Ich werde einfach weiter testen und mich in Geduld üben. Das wird schlimm für mich ???
Und macht euch bitte keine Sorgen, ich nerve weiter ???

Liebe Grüße
Antje

Hallo Antje,

die Silikongussformen für kleine Gefäße haben ja alle ungefähr die Gestalt der pinkfarbenen Form in Deinem Beitrag von oben. Bei solchen Formen hilft es, die Luftblasen loszuwerden, wenn man die Form etwas mit der Hand durchknetet, nachdem sie zur Hälfte oder zu 2/3 befüllt ist. Danach titscht man sie noch ein paar mal auf den Tisch auf und füllt dann erst den Rest des Betons ein.

Sven

Hallo Sven,

danke für den Tipp. Bis auf das durchkneten habe ich es auch so gemacht. Das versuche ich jetzt nochmal ???

Liebe Grüße
Antje

Heute angekommen, ich werde berichten:

Hallo Martin,

da bin ich sehr gespannt.
Ich habe jetzt auch meine ersten Versiegelungsversuche hinter mir. Einmal mit dem Nanotol Versiegeler für mineralische Oberflächen und einmal mit dem Chalky Finisher von Rayer.
Beide Versiegelungen hatte ich 2 mal aufgetragen und dann gut 1 1/2 Tage trocknen lassen. Jetzt hatte ich die Becher mal mit Wasser gefüllt. Bei meinen Vito Piano-Gefäßen ist jetzt nach 3 Stunden nur noch eines halbwegs dicht. Die Cement-All-Gefäße sind bisher noch dicht. Insofern sehe ich mir jetzt mal die Mobys genauer an. Ihr hattet offensichtlich recht, dass ein anderer Beton wohl zielführender ist. Schade beim Vito hätte man ja direkt schon mal 4 Farben.
Beim Moby Dur „stört“ mich einfach nur, dass ich ihn wohl 12 Stunden in der Form lassen muss. Zum Moby Fix habe ich da noch keine Angaben gefunden, muss aber das Forum noch genau durchforsten.

Ich freue mich wirklich auf deine Ergebnisse.

Liebe Grüße
Antje

Moby Fix Ausschalen je nach Raumtemperatur so nach ca. 2 Stunden, dafür kannst Du dem Beim Hartwerden im Bottich aber auch zugucken :slight_smile:

Hallo Martin,

meinst du die Verarbeitungszeit? Die ist doch, wie beim Piano 20 Minuten oder?

Liebe Grüße
Antje