Beschichtung für Ausgleichsmasse

Hallo,

ich möchte im Flur Ausgleichsmasse als entgültigen Bodenbelag verwenden. Das ganze sollte die unbehandelte Optik halbswegs beibehalten aber gleichzeitig unempfindlich gegen Verschmutzung und mechanische Belastung sein.

Basierend auf der Vergleichstabelle erscheint mir die Kombination H10 und anschließender Versiegelung mit STRA-TOP sinnvoll. Ist das empfehlenswert oder gibt’s da sinnvollers?

Wäre als Ausgleichsmasse (ca. 7 mm) Basil geeigent?

Danke vorab?

Hallo dennis4a1,

wenn Du die STRA-TOP Betonversiegelung verwenden willst, dann macht der SQ-TIEFGRUND lösemittelfrei als Vorbehandlung deutlich mehr Sinn als die H10 Betonimprägnierung. Als Ausgleichmasse den BASIL® Bodenbeton hellgrau (hier das Anwendungsdatenblatt) zu verwenden ist aber eine gute Idee. Im Gegensatz zu normalen Bodenausgleichsmassen schwindet der nämlich nicht, so dass Du keine Schwindrisse befürchten musst.

Sven

Hi Sven,
danke für die Antwort! Dann werd’ ich die Grundierung einplanen.

Der Grund für die angedachte Kombination mit H10 war, dass das STRA-TOP ja oberflächlich wirkt und ich mir bei Abnutzung oder Beschädigung einen bleibenden Schutz durchs H10 erhofft hatte. Und an eine weitere Verfestigung hatte ich gedacht aber ich sehe gerade, dass das ja ja eher auf die LFC zutrifft.

Aber du hälst beides nicht für sinnvoll? Dann würde ich’s bei Grundierung + STRA-TOP belassen.

Hallo dennis4a1,

ja, Du solltest es dabei belassen. LFC ist als Untergrund für eine filmbildende Endbehandlung evtl. zu glatt, so dass sich die Beschichtung abschälen kann. Dazu gibt es irgendwo hier im Forum auch schon einen Beitrag, den ich aber gerade nicht finde. Ein Tiefgrund ist da besser geeignet, weil er nicht nur tief eindringt, sondern auch eine Oberfläche erzeugt, an der sich nachfolgende Beschichtungen gut festhalten können.

Sven

Verstanden, danke nochmal!