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    Fifi auftragen

    ich habe einige Probleme mit der Verwendung von Fifi und brauche dringend Hilfe dazu:

    vor einer Woche habe ich meine große Skulptur mit Grumo modelliert. Inzwischen sind die Schichten getrocknet. Als ich gestern Fifi auftragen wollte, habe ich die Skulptur zuerst gewässert und dann den Feinmörtel aufgetragen. Allerdings trocknete der Beton viel zu schnell wieder und obwohl ich stückchenweise gearbeitet habe, ist der Mörtel schneller getrocknet, als ich ihn verarbeiten konnte. Heute dann die böse Vorahnung: der Mörtel ist teilweise wieder abgeblättert. (hatte ich schon befürchtet, da ja wegen der Trockenheit nicht genug Zeit zum Aushärten war). Habe versucht, zwischendurch den Mörtel anzufeuchten, was aber nicht gelang, da er dadurch von der Skulptur runter rutschte.

    Was kann/muss ich tun, um den Feinschichtmörtel auf den Grumo-Grund aufzubringen, und um noch genug Zeit habe, die Oberfläche zu schleifen? Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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Name: IMG_6607.jpg
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    #2
    Hallo Doris,

    Das ist eine lebhafte aber auch witzige Unterhaltung deiner Figuren.

    Eine wirklich sehr schöne Arbeit.

    Dave

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    • Doris
      Doris kommentierte
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      Vielen Dank! Es handelt sich um drei Geschwister im Teeni-Alter... da ist immer viel los! ;-)

    #3
    Hallo Doris,

    hier ein Textauszug aus meinem Leitfaden GESTALTEN MIT BETON , der die richtige Vorgehensweise mit FIFI genau beschreibt:

    Feinschichtmörtel (FIFI) wird als Abschlussschicht in dünner Lage aufgetragen, um raue Betonoberflächen,wie sie für modellierte Werkstücke typisch sind, nach der Erhärtung zu glätten.

    Die Lage sollte maximal einen Millimeter dick sein, was ausreicht, um dem Untergrund die Rauigkeit zu nehmen. Gröbere Unebenheiten und Wellen lassen sich auf diesem Weg nicht ausgeglichen. Sie müssen zuvor durch Beschleifen des noch weichen Betons, z.B. mit dem Edelputzkratzer, beseitigt werden. Für den Feinschichtmörtel wird der Untergrund nicht mit Zementschlämme vorgestrichen. Er sollte nur zuvor etwas angefeuchtet werden. Der zu einer cremig-halbsteifen Konsistenz angerührte Feinschichtmörtel wird mit einem breiten Pinsel oder mit Gummihandschuhen aufgetragen. In einem zweiten Arbeitsgang wird ca. 20 Minuten später die gesamte Oberfläche mit Gummihandschuhen abgerieben. Den richtigen Zeitpunkt für das Abreiben erkennt man daran, dass der wässrige Glanz auf der Oberfläche verschwindet. Beim Reiben fallen vereinzelte Sandkörnchen heraus, die wie Schleifmittel wirken und die Oberfläche glätten. Das Ergebnis ist ein samtiges, an Sandstein erinnerndes Erscheinungsbild.


    Ich nehme an, dass Du eine zu dicke Schicht FIFI aufgetragen hast. Außerdem soll eine Oberfläche aus FIFI am Ende nicht mit Schleifpapier geschliffen werden, sondern sandrau bleiben. Wenn Du eine Spachtelmasse suchst, mit der Du die Oberfläche zuspachteln und im Nachgang glatt schleifen kannst, dann musst Du nicht FIFI® , sondern MARFINO ® oder PÜPPI® nehmen.

    Sven

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    • Doris
      Doris kommentierte
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      Hallo Sven, danke für die Info. Gibt es denn eine Möglichkeit, mit Püppi eine sandähnliche Struktur hinzubekommen wie mit Fifi? (z.B. Fifi mit reinmischen?) Oder muss ich anschl. eine weitere Schicht Fifi drüberlegen?

    #4
    Hallo Doris,

    nein, das wird nicht gut funktionieren. Dafür nimmt man einfach nur FIFI. Nur muss der Untergrund so wie oben beschrieben vorbereitet sein, und FIFI darf nicht zu dick aufgetragen werden.

    Sven

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      #5
      Hallo Sven, eine (hoffentlich) letzte Frage dazu: muss ich den kompletten Fifi Untergrund wieder abkratzen, wenn ich Püppi auftrage? oder nur das, was lose ist?

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        #6
        Hallo Doris,

        nur die losen oder morschen Teile müssen entfernt werden.

        Sven

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          #7
          Vielen Dank für deine Tipps!

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