Zuerst möchte ich euch sagen wie froh ich bin euch gefunden zu haben. .Nun muss ich nicht mehr jedes Rad selbst erfinden.
Mein Plan: Ich möchte mich an einem Beton Guss in einer (verlorenen Form versuchen.)
Das Objekt ist eine lebensgroße Büste., die aus Ton modelliert ist.
Ich werde eine zweiteilige Form aus Gips herstellen.
Meine frage: Soll ich die Gipsform mit Gewebe verstärken oder bekomme ich dann Probleme beim abschlagen der Form.??
Die Formhälften werden dann in drei Phasen mit Tonerde-Schmelzzement verfüllt . [LIST=1]
Einstreichen von Zementleim
Befüllen mit fettem trockenem Mörtel ca. 3 cm
Zusammenbauen der Formteile und befüllen mit Mörtel 3:1
[/LIST]
Frage: wie lange soll ich den Guss in der Form belassen bis er die nötige Stabilität hat um der Entformung standzuhalten.
Problematisch ist ein abstehender Finger und feine Hautfalten.
so wie Du es beschreibst, ist es die Art der Herstellung, wie man sie an Kunsthochschulen unterrichtet oder früher mal unterrichtet hat. Das ergibt einen sehr schönen an Bronze erinnernden Farbton wegen des schwarzen Tonerdeschmelzzements. Ich selbst habe noch nicht in dieser Technik gearbeitet, kenne aber einen Künstler, der das früher so gelernt hat und inzwischen auf meinen LAMBO® umgestiegen ist, weil es damit einfacher geht. Er hat auf diese Weise z.B. dieses Werk hier geschaffen. Vielleicht kannst Du ihn ja mal direkt befragen und dann hier berichten. Der Beton sollte wenn möglich mindestens zwei Tage in der Form bleiben. Denk an das Trennmittel. Vaseline geht z.B. ganz gut. Die Gipsform ist aber trotzdem später verloren.
Ich würde nur sehr ungern auf den Ttonerde Zement verzichten da er einen für mich wunderbaren Charakter hat . Hast du in deinem Sortiment nichts was dem Tonerde-Zement stabieler macht.?
Soll ich die Gipsform mit Gewebe verstärken.?
Wenn du möchtest kannst du dir auf meiner Seite Objekte mit Tonerde Schmelz Zement anschauen um zu sehen was ich meine.