wie bereits schon mal erwähnt, habe ich den Plan B mit Pigmenten probehalber eingefäbt. Ich habe 5% Pigment der Gesamtmenge an Plan B beigemischt. Mit dem Ergebniss bin ich noch nicht ganz zufrieden, es sieht schon gut aus aber ich wollte einfach mal wissen ob man die Intensität, bzw. die Sättigung der Farbe noch ein bischen erhöhen kann?
Durch zum Beispiel einer erhöhten Zugabe an Pigmenten.
Oder aber durch Pigmente, die trotz der grauen Ausgangsfarbe von Plan B noch gut zurechtkommen.
Mir geht es einfach darum den Plan B und seine einfache Anwendung in der Verarbeitung zu nutzen, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit zu haben, ihn einzufärben ohne, dass die Farbe einen Graustich oder eine gewisse Stumpfheit erlangt.
mit 5% der Betonmenge hast Du die Pigmente eigentlich schon deutlich überdosiert, denn die Empfehlung liegt ja generell bei 5% der Zementmenge , und der Beton besteht maximal zur Hälfte aus Zement. Wenn man zu viele Pigmente nimmt, dann kann das dazu führen, dass die Fließfähigkeit schlechter wird, die Härte des Betons leidet oder die Oberfläche abkreidet. Sofern das bei Dir nicht der Fall war, kannst Du es aber wieder so machen, nur würde ich nicht noch mehr Pigmente empfehlen.
Wir werden voraussichtlich bald neue Pigmente ins Programm aufnehmen, die als Granulat aufbereitet sind und sich deshalb im Beton noch besser verteilen. Möglicherweise kannst Du damit noch mehr Farbtiefe herausholen, aber zum Erreichen von hellen Pastelltönen braucht man eigentlich einen Beton auf Basis von Weißzement, was PLAN B leider nicht ist. Deshalb finde ich den Gelbton auf Deinem Foto schon recht beeindruckend. Mehr kann man kaum verlangen.
Mit den neuen Pigmenten wird es übrigens möglich sein, auch solche Farbtöne wie Türkis oder Pink zu erzielen. Hier schon mal ein Vorgeschmack:
danke für die Info. Die Oberfläche kreidete in der Tat ein wenig ab, aber nach der Verkieselung und Hydrophobierung war alles wieder gut. Die Fließfähigkeit schien mir normal gewesen zu sein , wie man es von Bodenausgleichmasse kennt. Die Festigkeit - ist schon sehr hart. Also so eine harte Oberfläche habe ich vorher bei einer Bodenausgleichmasse noch nicht erlebt. Wenn man Plan B überhaupt als Bodenausgleichmasse bezeichnen kann. Zumindestens verhält die sich ja so.
Ich bin dann mal auf die neuen Pigmente gespannt. Der Gelbton Nummer 16 sieht doch schon sehr intensiv aus. Sind das jetzt Probebecher, die mit Weißzement eingefärbt worden sind?
ja, Du hast Recht, das war nicht konsistent. Das Datenblatt ist natürlich verbindlich, und ich habe den Shoptext gerade eben entsprechend geändert. 500 g pro Sack sind also zulässig. Ich würde das aber trotzdem nicht unbedingt ausreizen, weil eben genau der Wasserbedarf damit ansteigt, wie Du schon richtig vermutet hast. Beziffern lässt sich das nicht, man muss es ausprobieren. Da Du in Deinem Fall schwarz einfärben willst, würde ich das Flüssigpigment Typ PL83 pechschwarz vorschlagen. Das besteht zum Teil aus Wasser, was den Mehrbedarf an Wasser schon ganz gut kompensiert. Es ist außerdem extrem farbstark, weshalb ich nicht über die 10 g pro kg hinaus dosieren würde.
ok, ich habe schon einige Versuche gemacht um die passende Pigmentmenge zu finden ( ber noch nicht mit dem Flüssigpigment).
Dafür habe ich immer die gleiche menge gemischt (nach Anleitung) und in die gleiche Form gegossen, aber bei allen Proben ist die Oberfläche unterschiedlich geworden, nur eine ist super glatt geworden ohne Luftblasen. Der einzige Unterschied war nur die Pigmentmenge und eventuell die Ungenauigkeit meiner Küchenwage sein, ist das Mischungsverhältnis wirklich so empfindlich?
wenn Deine Absicht ist, die beim Guss oben liegende Seite des Betons perfekt zu bekommen, dann ist das zum Scheitern verurteilt. Hier ist das Ergebnis zum großen Teil ein Zufallsprodukt, besonders was die Farbe angeht. Natürlich wird die Fläche glatter, wenn Du mehr Wasser nimmst, aber so ist es nicht gedacht, denn das hat auch unerwünschte Nebenwirkungen wie eine Verschlechterung der Festigkeit. Die gute Seite liegt beim Guss unten.
sorry, dann hatte ich das falsch verstanden. Du willst also Plan B Industrieboden als Bodenbeschichtung einsetzen und nicht damit Gussformen befüllen. Das ist in der Tat möglich und auch nicht zum Scheitern verurteilt. Der Schlüssel liegt vor allem in der Schichtdicke. Empfohlen wird bei diesem Beton eine Schichtdicke von 5 bis 8 mm. Wenn Du die Schicht dicker machst, funktioniert es natürlich auch noch, aber die Entlüftung, also das Aufsteigen der eingeschlossenen Luftblasen aus dem Frischbeton, dauert länger, und ist vielleicht noch nicht abgeschlossen, wen der Beton an der Oberfläche ansteift und nichts mehr durchlässt. Dann fangen sich die Blasen in der Oberfläche und Du bekommst ein pickeliges Erscheinungsbild. Je kälter die Umgebung ist, deto länger bleibt die Oberfläche offen.
Den Farbton kannst Du mit der richtigen Pigmentmenge schon ganz gut einstellen, allerdings entstehen beim Verteilen (üblicherweise mit einem Gummiwischer) immer Schlieren, sobald Pigmente im Spiel sind.