Tach zusammen!
Habe kürzlich einen Guss gemacht mit Portlandzement (Dyckerhoff Weiss) plus Liaver Blähglas-Granulat als Zuschlag in der 1-bis-2-mm-Körnung. Hatte Probleme dabei, weil das superleichte Glasgranulat sich von der Zement-Wasser-Mischung entmischt. D.h. die Suppe läuft dir nach unten, und oben “schwimmt” ein trockenerer Granulatbereich. Nach dem Abbinden bleiben zudem sehr viele Blasen und Löcher. Rütteln hat nichts geholfen und macht das Entmischen natürlich auch noch dramatischer.
Trotzdem war ich beeindruckt und begeistert von dem Glasgranulat - die Figur, die da rauskam, ist tatsächlich um 50% leichter, und das ist, was wir wollten.
Jetzt geht’s darum, das ganze noch ohne Blasen hin zu kriegen.
Habe mir den Gogolith Industrial bestellt, der ja einen feinere Körnung hat (0,5 mm). Kann mir gut vorstellen, dass sich das besser mischt, auch wenn das dann keine 50%-Gewichtsreduktion mehr bringen wird.
Hat jemand eine optimale Empfehlung für die Zugabe an Wassermenge pro 1 kg Gogolith Industrial? Möchte es natürlich gerne flüssig haben, um Blasen zu vermeiden, andererseits wenig flüssig, damit sich nichts entmischt … also irgendwo was zwischen den Stühlen ??? Einfach so wie bei Portlandzement, oder verhält sich der Gogolith anders?
Besten Dank für Hinweise,
Schöne Grüße,
Steffen
