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Steinguss I vs Steinguss II

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    Steinguss I vs Steinguss II

    Hallo ihr Lieben,
    gibt es hier welche die vorher mit Steinguss I gearbeitet haben und nun mit Steinguss II nicht so klar kommen?Ich habe Steinguss I geliebt , es war so mega unkompliziert.Tolles weiss, glatte Oberflächen und glatte Unterseite.Ich musste kaum etwas schleifen.Auch beim Anrühren der Masse musste ich nichts abwiegen, der Steinguss nahm es einem nicht krumm.
    Mit Steinguss II komm ich jetzt überhaupt nicht klar.Erst angerührt wie Steinguss I.Alles wurde irgendwie scheckig,kein reines weiss.Oberfläche leicht rau,Unterseiten total rau kratzig und nen grauschleier. Dann absolut nach Anleitung mit normal oder auch mit kalten Wasser angerührt. Es war für mich viel zu flüssig,es dauerte auch ewig bis es anzog. Unterseite weiter sehr rau.Auch die Oberseite ist nicht so schön glänzend glatt wie früher. Auch der Versuch mit etwas weniger Wasser bringt nicht das Ergebnis was ich von früher kenne.Ich gab einem zweiten Sack eine neue Chance. Ich komme aber nie an das Ergebnis von früher ran.Auch zerbricht einiges wesentlich schneller beim entformen, obwohl es ja fester sein als Steinguss I.Auch mit weniger Wasser..Extra neue Schüsseln benutzt, frisches sauberes Werkzeug.Ich bin verzweifelt.Leider ist Steinguss I vom Markt.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Ich brauche etwas was dem Steinguss i entspricht.Wetter/frostfest, glatte feine Oberfläche und voralldem ebenmäßiges weiss.

    #2
    Hallo linius.

    Hast du es auch schon mal mit Pigment Weiß probiert, oder mit Vito Piano Weiß ?
    Ich würde, wenn dir ein schönes Weiß wichtig ist mit dem Pigment probieren.

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    • linius
      linius kommentierte
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      mit dem weissen pigment wollte ich eigentlich vermeiden. Mir geht es ja auch um die glatte Struktur

    #3
    Hallo linius und alle anderen,

    ​ich kann die Schwierigkeiten mit dem neuen STEINGUSS weiß II ​leider nicht nachvollziehen und hätte ihn bestimmt auch nicht rausgebracht, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass er besser ist als der alte STEINGUSS. Aber jeder kann sich auch irren. Du bist jetzt die erste kritische Stimme zum neuen Steinguss II, während Du den alten Steinguss in den Himmel lobst. Bevor es den neuen Steinguss II gab, hatte ich zum alten Steinguss ebenfalls schon kritische Stimmen und gleichzeitig Lobeshymnen von anderer Seite. Daraufhin habe ich hier im Forum, in meinem Newsletter und auf der FAQ-Seite schon eine ganze Menge dazu geschrieben und dargelegt, dass die Probleme immer auf Anwendungsfehler zurückzuführen waren. Aber natürlich wäre es ideal, wenn das Material erst gar keine Anwendungsfehler zulassen würde, weshalb ich auch grundsätzlich immer offen bin für weitere Optimierungen. Am Ende kann man es sowieso nicht jedem recht machen, was auch völlig in Ordnung ist. Und es macht natürlich keinen Sinn, ständig die Rezeptur umzuschmeißen, um irgendeinem Optimum hinterherzujagen.

    Deshalb habe ich nicht vor, das Rad zurückzudrehen und zum alten Steinguss zurückzukehren. ​Ihr da draußen habt jetzt aber die einmalige Gelegenheit, mich eines Besseren zu belehren, sofern ich mich wirklich geirrt haben und der neue STEINGUSS II tatsächlich viel schlechter als der alte STEINGUSS sein sollte. Lasst es mich wissen, am besten direkt hier.

    Sven

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    • linius
      linius kommentierte
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      ich will ja auch nichts schlecht reden, das ist nicht meine Intention. Ich bin nur immer noch nach der Suche nach einem evtl. Fehler. Aber ich hab ja nun schon so viel ausprobiert. Deswegen hab ich auf ein wenig Erfahrungswerte gehofft.
      Ich werde mich nebenbei nochmal mit dem Vito beschäftigen. Ich muss was vergleichbares für mich finden sonst hab ich ein Problem

    #4
    Hallo Iinius.

    Wenn du nach Fehlern suchst, musst du alles mit einbeziehen. Deine Schalungsform, die Umgebungstemperatur, die Dauer bis zum Ausschalen. Rauhe Oberflächen können zum Beispiel zu frühes Ausschalen bedeuten. Vielleicht musst du jetzt auch länger und intensiver rühren um den Steinguss durch Reibung etwas zu Beschleunigen. Vielleicht ist die Silkonform zu verdreckt oder ein Schleier befindet sich darin, was die raue Oberfläche erzeugt.
    Es gibt viele Möglichkeiten das es auf einmal nicht mehr so gut aussieht wie am Anfang.
    Nur sollte man alles Durchgecheckt haben.
    Ich glaube dir wenn du sagst, dass es beim Steinguss 1 besser war, könnte aber trotzdem sein das der Nachfolger etwas zickig ist, worauf man sich umstellen muss.

    Vielleicht hast du noch ein Ausschnitt auf einem Foto deiner Gussform aus Steinguss. Damit man das besser beurteilen kann.

    Wenn es dir um die Glätte geht, ist der Vito auch ziemlich gut. Also ich wüsste nicht warum ich zum Steinguss wechseln sollte. Ich arbeite aber mehr mit dem schwarzen oder grauen. Diese sind ebenfalls Schnellerhärtend und lassen sich auch gut mit dem Quirl verrühren.

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      #5
      Hallo linius ,

      Du schreibst oben in Deinem Kommentar:

      "mit dem weissen pigment wollte ich eigentlich vermeiden. Mir geht es ja auch um die glatte Struktur"

      Diese Bemerkung verwirrt mich jetzt doch etwas, denn die Zugabe von Pigment hat ja nichts mit der Oberflächenstruktur zu tun. Die Struktur der Oberfläche ist exakt die der Gussform, zumindest bei so fließfähigen Massen wie denen, über die wir hier reden. Wenn Du also den Beton in eine Gussform mit strukturierter Oberfläche gießt, dann bekommst Du auch eine strukturierte Betonoberfläche, ganz egal, ob und wie viel Pigment in der Mischung ist. Wenn die Oberfläche der Gussform glatt ist, bekommst Du eine glatte Betonoberfläche. Was meinst Du also mit "glatte Struktur" und in welchem Zusammenhang steht das mit den Pigmenten?

      Sven

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      • linius
        linius kommentierte
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        ne ne falsch verstanden. Es hat nichts mit den pigmenten zu tun.Ich hätte vielleicht einen Absatz in dem Text machen sollen.Mir ist wichtig das es weiss ist und eine glatte glänzende Oberfläche hat.
        Das es an der Gussform liegt ist mir klar.Ich hatte zwischen den beiden Säcken Steinguss II noch einen Steinguss I gehabt.Also liegt es auch nicht an der Form das sie entweder verschmutzt schlierig oder angegriffen ist.Bei mir kommt der Steinguss i einfach wesentlich glatter und glänzender aus der Form als der Steinguss II.Ich habe jetzt alles versucht.Ich komme mit dem einfach anscheinend nicht klar und wird nicht mehr mein Favorit sein. Ich werd den Vito jetzt mal probieren.

      #6
      Hallo linius,

      das kann evtl. an der Abbindezeit liegen. Da der alte Steinguss manchen Anwendern zu schnell war, ist der neue Steinguss II jetzt etwas eingebremst. Dadurch ist auch die Oberfläche nicht so schnell hart, und so können über eine längere Zeit Partikel aus der Oberfläche herausgerissen werden, die an der Gussform anhaften. Mit anderen Worten: Man muss einfach nur länger mit der Entformung warten, dann bekommt man auch eine bessere Oberfläche.

      Sven

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      • linius
        linius kommentierte
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        ich entforme meist erst nach 24 Std die zeit sollte eigentlich ausreichen

      #7
      Hallo linius,
      zwei Sachen vorweg ohne das böse zu meinen .. Du schilderst Dein Problem hier etwas unstrukturiert und schwer verständlich, und vor allem ohne ein einziges Foto zu zeigen, das macht es echt schwer hinreichend Motivation aufzubringen, das aufzudröseln und helfend tätig zu werden. Ein paar Bilder vorher-nachher, gut-schlecht, Details wären wirklich hilfreich, ein Wort dazu was Du da eigentlich gießt auch.

      Der zweite Punkt ist der, dass man, um mit Svens Hochleistungsmörteln reproduzierbar gute Ergebnisse zu erzielen, um genaues Ausmessen der Indregenzien und einem Festhalten an dann bewährten Mengen nicht drumrum kommt. Wenn Du den Steinguss bisher nach Lust und Laune angerührt und dennoch konsistent erstklassige Ergebnisse erzielt hast, hast Du entweder eine unfassbare Glückststrähne gehabt oder verklärst das rückblickend etwas

      Die Punkte so wie ich sie verstanden habe der Reihe nach:

      Rauhe Oberflächen (an den Wänden der Gußform)
      Da ist …
      • … entweder die Gussform hinüber, das scheint nicht der Fall zu sein wenn zwischendurch Steinguss 1 wieder wie gewohnt funktioniert hat
      • … oder es kommt zu Inkompatiblitäten zwischen dem Silikon und dem Mörtel (einfach zwei günstige Formen irgendwo schießen und gegenprüfen, ob sich bei anderem Material was ändert) .. kommt aber in Summe sehr selten vor
      • … oder Du entformst zu früh .. was sich leicht testen läßt indem Du einfach mal 24 Stunden damit wartest

      Checkige Oberflächen(an den Wänden der Gußform)
      Komplexes Thema,erstmal hintenanstellen und schauen wie's darum bestellt ist, wenn die Oberflächen wieder gewünscht glatt sind und der Steinguss mit der korrekten Menge Wasser angemischt ist. Tendenziell hilft hier eigentlich ein frühes Ausschalen, aber wie gesagt, hinten anstellen, erst wenn das final als Problem bestehen bleibt können wir mal draufschauen, ob es sich um Ausblühungen, oberflächliche Inhomogenitäten oder irgendwas anderes handelt.

      Weißgrad der Oberflächen (an den Wänden der Gußform)
      Dazu muss man verstehen, dass der "Farbeindruck" der Oberflächen eigentlich immer von den feinsten Teilen im Gemisch bestimmt wird. Wenn alles nach Plan läuft, verteilen sich diese feinsten Teilchen leidlich gleichmäßig auf der Oberfläche, der Weißgrad des Gußstückes wird dann vom Weißgrad dieser Teilchen bestimmt, zumeist etwas "gestört" von gräulichen Zuschlagstoffen, die sich (oder deren dann eben auch feiner Abrieb) ein wenig störend bemerkbar machen können. Weißes Pigment kann helfen, wenn hninreichend feiner als die farbgebende Komponente im Mörtel, kann aber auch die Fehlersuche erschweren, weil das ungeübte Auge sich schwertut, ein mögliches Fehlerbild wie nicht homogene Oberflächen dann einer der möglichen Ursachen, die dann eben auch im Pigmant liegen können, zuzordnen. Ergo, Weißpigent wird erst zugesetzt wenn alles stimmt und Du den Weißgrad noch optimieren möchtest.

      Wenn Du hier im Forum querliest wirst Du auch feststellen, das in letzter Zeit einige User auf der verzweifelten Suche nach einem "gutmütigen", hochweißen Mörtel sind. Der alte, etwas zickige Vito wurde durch einen Nachfolger abgelöst, der deutlich "grauer" daherkommt. Mit dem Steinguss 1 hatten viele Probleme im Handling und mit der Frühfestigkeit/Stabilität der Güsse, die trauern dann dem Vito 1 hinterher.Ich würde zunächst mal einen Mörtel nach Deinem gusto (Handling, Oberflächen) suchen, dann schauen ob Du mit dem Weißgrad leben kannst oder diesen mit Weißpigment hinreichend optimieren kannst. Wenn dass alles zu keinem befriedigenden Resultat führt hier nochmal melden, dann mußt Du ggfs. von den easy-going-Produkten weg.

      Unterseiten (Oberseite beim Gießen)
      Da gibt es zumindest mal ein paar Anhaltspunte für mögliche Probleme und Fehler. Rau/kratzig deutet darauf hin, dass der Mörtel recht heftig entlüftet hat. Dabei steigt im angerührten Mörtel enthaltene Luft in Blasenform im Gußstück auf, bleibt dann aber unter einer oberflächlichen "Gußhaut" stecken und führt dort nur zu leichten Aufwerfungen ohne das die Luft entweichen kann. Ob dem so ist kannst Du durch Anschleifen des Bodens schnell überprüfen, da legst Du dann eine Kraterlandschaft frei. Der Grauschleier deutet darauf hin, dass sich der Mörtel partiell entmischt hat und besonders leichte Bestandteile zur Gussoberseite gewandert sind. In Summe liest sich das, als hättest Du mit einem deutlichen Wasserüberschuss angemischt und den Mörtel nicht hinreichend im Topf entlüften lassen und/oder mit untauglichem Werkzeug zuviel Luft eingebracht. Du müßtest also erstmal schildern wie und womit Du anmischst.

      Tu Dir einen Gefallen und geh das systematisch und mit abbgewogenen Komponenten an, Du hast sonst keine Chance die Ursachen zu ermitteln und drehst Dich dann fröhlich im Kreis .. ist hier im Forum umfassend nachzulesen. Hochleistungsmörtel sind weit weg von Raketenwissenschaft, taugen aber eben auch wirklich nicht zun freestylen.

      Gruß und viel Glück
      Martin

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      • linius
        linius kommentierte
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        alles gut.ich nehm das nicht böse.Ich habe nur meine Erfahrung geschildert.JA ich habe Steinguss I nie abgemessen .Beim Steinguss II hab ich dann wirklich damit angefangen nach Anleitung vorzugehen weil es mit dem "freestyle" so gar nicht klappte.Hab dann auch erstmal eine kleine Menge ausprobiert....sämtliche neue Schüsseln...von gipsbecher bis tupperschale, von Spachtel bis rührbesen...alles durchgetestet.Verschiedene Temperaturen des Wassers.
        Fotos hatte ich versucht aber ich habs noch nicht so hinbekommen das es klar rüber kommt

      #8
      Leider hab ich auch das Problem mit dem Steinguß II.Ich habe katastrophale Ergebnisse.Habe auch schon viel Kontakt gehabt und es wurde mir gesagt das es ein Anwendungsfehler ist.Ich hatte vorher Steinguß I und superschöne Ergebnisse.Vom Steinguß II hab ich alles was ich gegossen habe komplett entsorgen müssen

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        #9
        Hallo Wonschen,

        danke, dass Du das hier auch noch einmal ins Forum bringst, denn dann können auch Andere mitlesen, die vielleicht ähnliche Probleme haben. Wenn Du einverstanden bist, würde ich gern auch noch das Video von Deinem Anmischvorgang hier sichtbar machen, das Du mir geschickt hast. Nimm es mir bitte nicht übel, aber das Video ziegt perfekt, wie der Anmischvorgang nicht sein sollte, was ziemlich sicher auch der Grund dafür ist, dass die Festigkeit nach der Entformung so schlecht war. Es ist durchaus möglich, dass der alte STEINGUSS das besser verziehen hat als der neue STEINGUSS II, aber so sollte man es einfach nicht machen. Das Problem liegt darin, dass bei Deiner Methode, wo Du mit einem kurzen Holzspatel das Material nur hin- und herbewegst, bis es einigermaßen fließt, nicht genug Reibung entsteht, um alle Partikel richtig zu benetzen und das Fließmittel vollständig zu aktivieren. Du brauchst einen Quirl oder zumindes einen Spachtel mit Metallklinge, um den STEINGUSS II richtig anzumischen. Die Mischzeit muss ausreichend lang und der Mischvorgang ausreichend intensiv sein. Außerdem brauchst Du ein stabiles und rundes Mischgefäß. Zum Thema Mischwerkzeug habe ich schon im Techniktipp am Ende meines Newsletters vom Juli 2024 einiges geschrieben. In diesem Video siehst Du auch noch einmal, wie der Anmischvorgang richtig gemacht wird.

        Die Probe von Deinem Material, die Du mir geschickt hast, habe ich im Labor auf diese Weise angemischt und daraus ein perfektes Stück mit hoher Festigkeit und stabilen Kanten gegossen. Am Material kann es also nicht liegen. Dass es am Wasser liegt, würde ich eher nicht vermuten.

        Sven

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