Ich hatte die Idee, dass ich den Verdrängerkörper aus Stahlblech kante und verschweiße (CNC-Kantbank in der Firma), und darauf zwei Vierkantrohre schweiße. Lässt sich das wieder gut lösen wenn ich Trennmittel drauf einreibe bevor ich den restlichen Beton eingieße oder wird das nichts mit dem Rauslösen dann?
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Servus ihr! Nach langer Zeit es endlich geschafft die Platte zu gießen.. naja was soll ich sagen? Ich denke mal, dass ich nicht die optimalen Bedingungen geschaffen habe als auch zu fahrlässig war.
Mehrere Punkte:
- Trotz Anmischens über 15 Minuten mit dem Zwangsmischer (richtige Wassermenge war 100% abgestimmt) waren im Beton Klumpen, die ich manuell entfernen musste.
- Die Carbonarmierung schwimmte ständig auf, sodass ich sie schlecht unterspachteln konnte, jetzt schimmert sie raus.
- Das Styropor war kaum zu händeln, sodass unter der Platte jetzt eine totale Ungleichmäßigkeit herrscht.
- Unter dem Styropor sind jetzt 100fache, rießige Poren entstanden, keine Ahnung warum.
Ich habe wohl einiges falsch gemacht und würde auf Anhieb einiges anders machen.. naja, mal abwarten wie das Endergebnis aussieht. Ich muss die Platte noch mit paar kräftigen Freunden drehen und joa.. bin irgendwie enttäuscht (was an mir liegt).
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Hallo SchlosserMeister92,
wenn ich es richtig verstehe, dann müsste Dein Trockenmörtel inzwischen 2 Jahre alt sein, was die Klumpen beim Anmischen erklären könnte. 15 Minuten Mischzeit sind zu viel. Mit dem Zwangsmischer muss das Material (ich gehe mal davon aus, Du hast MOBY DUR® weiß oder MOBY DUR® grau verwendet) bereits nach 5 Minuten fertig gemischt sein. Wenn man länger mischt, beginnt irgendwann der Abbindeprozess, und die Masse steift an, bevor sie verarbeitet ist. Du kannst die Klumpen natürlich einfach aus der angemischten Masse herausnehmen, aber ein paar kleinere Brocken bleiben dabei in der Regel unentdeckt, und der eine oder andere davon setzt sich auf die spätere Sichtoberfläche. Da hast Du dann nach dem Wenden der Platte Fehlstellen.
Wenn Du das Aufschwimmen der textilen Bewehrung verhindern willst, dann kannst Du einfach eine Lage AR Glasfasermatte 120 g/m² direkt darüber legen, bevor weiterer Beton eingegossen wird. Allerdings liegt die Bewehrung gemäß Deiner Zeichnung (im Beitrag weiter oben) ja sowieso unter dem Verdränger aus Styropor, weshalb sie ja auch nur bis zu diesem aufsteigen kann. Da wäre sie dann optimal platziert. Daher verstehe ich nicht ganz, warum es Dich überhaupt gestört hat, dass sie zum Aufschwimmen neigt. Und ich verstehe auch nicht, wie sie herausschimmern kann, wenn darüber Styropor ist. Vielleicht hast Du ja mal ein Foto von der Situation.
Dass sich unter dem eingelegten Verdränger aus Styropor viele Luftblasen bilden, liegt daran, dass der Beton über längere Zeit entgast. D.h. er gibt die beim Mischen eingebrachte Luft wieder ab, während er sich selbst verdichtet. Durch die Styroporplatte hindurch kann die Luft natürlich nicht aufsteigen, weshalb sie darunter hängen bleibt. Das ist aber normalerweise nicht schlimm, weil es sich dort ja nicht um eine Sichtfläche handelt.
Alles in allem denke ich, dass Deine Platte einigermaßen gut aussehen wird , bis auf die oben erwähnten Fehlstellen durch ungemischte Klümpchen an der Oberfläche.
Sven
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Servus,
ich mach Bilder vom fertigen Ergebnis dann, sehr gerne!
Ich bräuchte noch den ein oder anderen Tipp bezüglich kleben. Ich möchte ein Stahlblech innen aufkleben, auf das Gewindestangen geschweißt sind. Für mich fragt sich jetzt nur noch, welchen Kleber ich verwenden soll. Vielen Dank für die Nachricht!
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