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Möbelfront aus Beton

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    Möbelfront aus Beton


    Für meine Outdoorküche könnte ich auch die Möbelfronten aus Beton gestalten um der Stilrichtung in der Architektur, den Brutalismus, Genüge zu tun. Die Die einfachste aber teuerste Lösung wäre ein Betonmöbelfront vom Küchenstudio. Die billigste Lösung wäre natürllich diese Fronten über eine Schalung zu gießen. Ich müsste dann hinten die Bohrungen für die Scharniere ausparen. Da über die Einbauschaniere die Dicke der Front vorgegeben ist, etwa 2 cm, wird die Sache zwar konstengünstig aber schwer. Die zweite Möglichkeit wäre den Anregungen aus dem Betontextilhandbuch zu folgen und im Leichtbau hier zu einem geringeren Gewicht zu kommen. Die Einbauschaniere würden dann im geöffneten Zustand optisch erkennbar sein, was bei einer Outdoorküche aber unerheblich ist. Die dritte Möglichkeit eine Multiplexplatte zu nehmen und dann die Oberfläche auflaminieren oder dünn z.b. in die Form zu spachteln, die Platte in die Form einsetzen und denn anpressen? Eine ganz andere Möglichkeit wäre fertiges Betonfurnier zu nehmen, dieses zuzuschneiden und dann auzukleben. Dann hat man aber wie immer das Problem des professionellen Aufbringes der Kanten in den Möbelfronten. Gibts dazu Erfahrungen im Forum?

    Danke Reinhard

    #2
    Hallo Reinhard,

    mein Favorit wäre eine Holzplatte, die mit KLEMO® Marmorkleber und Panzergewebe abgespachtelt und dann mit MARFINO® CONCRETE SURFACE Microzement beschichtet wird. Um das Typische Aussehen von glattgeschaltem Beton mit Lufteinschlüssen zu erhalten, drückt man auf die frisch aufgetragene Masse eine kräftige Plastikfolie, die man erst nach dem Abbinde wieder abzieht.

    Sven

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      #3
      Hallo Reinhard,

      gutes Betonfurnier ist aber ganz schön teuer und auch nur eine Blende in dem Sinne. Schöner wäre es jetzt eine Lösung zu finden wo man das Material verbaut was es auch wiederspiegelt, das merkt man an der haptik.

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        #4
        Hallo Sven,

        das ist eine super Idee. Ich überlege ob man statt Holz auch eine Wediplatte nehmen könnte. Die Scharniere würde man dann in die Platte einbetten und fixieren, verkleben.

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          #5
          Das mit dem Furnier und den Kosten stimmt natürlich. Wäre auch nicht meine Lösung, da es mir im Wesentlichen um das Machen geht. Das mit der Folie, die aber so stark sein muss, dass sie keine Falten wirft ist für die Front an sich sicherlich eine gute Idee. Aber der Übergang zu den Kanten hat dann doch eine ganz andere Feinstruktur und Haptik? Da ich schwepunktmäßig mich mit Epoxyd und Silikonformen beschäftige wäre meine Idee eine Silikonform, außen in Form gehalten von einem Rahmen. Dann so wie oben besprochen die Platte behandeln, dann in die Form legen und gleichmäßig beschweren. Austretendes Material wäre dann an der Holzinnnenseite und könnte nachträglich entfernt werden.

          danke Reinhard

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            #6
            Hallo Reinhard,

            wenn ich es richtig verstehe, dann möchtest Du eine Holzplatte in Beton tauchen, um sie mit Beton zu beschichten. Ist das richtig?

            Sven

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              #7
              Hallo Sven,
              vereinfacht dargestellt wäre das so. Aber im Detail dann schon so wie du es oben dargelegt hast. Allerdings unter Einbeziehung der Kanten. Denn ob ich Follie nehme oder eine Silikonnegativform ist aus meiner Laiensicht ja Jacke wie Hose.

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                #8
                Hallo Reinhard,

                es gibt da aber einen Unterschied, und der betrifft das Schwinden des Betons. Wenn ich das von Dir geplante Tauchverfahren anwende, dann muss ich mit Rissen an den Kanten rechnen, weil die eingegossene Holzplatte der Schwindung des Betons nicht nachgibt sondern, im Gegenteil, eher selbst noch etwas aufquillt.

                Sven

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                  #9
                  Hallo Sven,
                  sehe ich ein.
                  Reinhard

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                    #10
                    Nur so ein Gedanke, aber wie wäre es mit einen Randdämmstreifen an den Kanten der Holzplatte getackert oder verklebt? Habe ich selber aber noch nicht ausprobiert.

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                      #11
                      Hallo Dave,

                      an irgendetwas muss so eine dünne Schicht Beton sich ja festhalten können, und da ist ein Randdämmstreifen nicht genug.

                      Sven

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                        #12
                        Hallo Sven,

                        stimmt, also wäre das Tauchverfahren wirklich nur mit einer Styrodurplatte oder besser noch Styroporplatte möglich!?

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                          #13
                          Wie wäre es eigentlich, wenn man den Randdämmstreifen nach dem Erhärten entfernt und die entstandene Fuge zwischen Holz und Beton mit Silicon oder ähnlichen verfüllt?

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                            #14
                            Die Einbauschaniere würden dann im geöffneten Zustand optisch erkennbar sein,
                            keine Ahnung, was für ein Gewicht da herauskommt, aber wichtig scheint mir die Überlegung, ob die Scharniere das Gewicht auch sicher tragen können?

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                              #15
                              Die Anmerkung zu den Scharnieren ist dann bei der Praxistauglichkeit die entscheidende Frage. Es gibt natürlich Hochlastscharniere, die aber für diese Anwendung wirtschaftlich nicht sinnvoll sind. In der Praxis müssen die Scharniere Stoßbelastungen aushalten. Man muss auch nachjustieren können. Und jeder kennt wohl das Problem wenn in der Einbauküche nach Jahren im Pressspan nachgearbeitet werden muss. In Styropor einkleben hält Belastungen nicht aus und Styorodur mit Schrauben glaube ich geht dauerhaft auch nicht.

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