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Projekt Lampenschirme für Hängeleuchten

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    Projekt Lampenschirme für Hängeleuchten

    Guten Abend zusammen

    Ich habe mich neu in diesem Forum angemeldet weil ich ein (erstes) Betonprojekt im Kopf habe.

    Ich möchte meine bestehende Esstischlampe (drei von der Decke hängende „nackte“ Glühbirnen) mit Lampenschirmen aus Beton verschönern. Die Lampenschirme sollen so aussehen wie im Bild unten. Grösse ca. 200x200x200mm, Volumen ca. 2.25 dm3.
    Beim Modell habe ich mal darauf geschaut, dass ich nirgends dünner als 10mm bin. Kann das aber immer noch ändern.

    In meiner Vorstellung haben die Leuchten kleinere Lufteinschlüsse, Körner und sonstige „Imperfektionen“ auch die Oberfläche sollte nicht perfekt glatt sein. So ein bisschen „industrial“ halt. Grössere Fehlstellen wie fehlende Ecken oder so will ich aber nicht. Farbe soll betongrau sein.

    Das Gewicht der Leuchten sollte nicht zu gross sein. Ich denke, ich sollte unter 5 kg bleiben pro Leuchte um die Gipsdecke nicht zu stark zu strapazieren.

    Mein Plan ist folgender:
    1. Mit 3D-Drucker (FDM mit ABS oder PLA) ein Modell drucken.
    2. Mit Sprühspachtel und Schleifpapier die Struktur vom Drucker zu glätten.
    3. Lackieren für eine schön glatte Oberfläche.
    4. Mit Silikon eine 2-teilige Form abgiessen.
    5. Mit Beton in der Silikonform drei Mal eine Lampe giessen, diese verputzen und schleifen, aufhängen und Freude haben

    Jetzt sind noch folgende Fragen offen für mich:
    1. Macht mein Plan Sinn, bzw. ist der umsetzbar?
    2. Was für ein Silikon könnt ihr mir hierfür empfehlen? Gibt es da böse Fehler, die es zu vermeiden gilt?
    3. Was für ein Beton soll ich verwenden?
    4. Wie würdet ihr armieren? Reicht es da Fasern (Glas oder Basalt) beizumischen?
    5. Bezüglich Mischer bin ich nicht wirklich ausgerüstet. Eine Bohrmaschine und einen Quirl kann ich aber sicher auftreiben. Wenn ich den Beton von Hand mit der Kelle anmischen kann ist das auch gut für mich - sind ja nur max. 5kg.

    Ich hoffe ich habe mein Projekt einigermassen verständlich erklärt und freue mich über eure Rückmeldungen und Anregungen.
    Vielen Dank schon im Voraus.

    Beste Grüsse

    knaepschen

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Name: 6F0E2CBF-DF31-4C96-B691-6345E99C8954.jpeg
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Größe: 32,7 KB
ID: 3872

    #2
    Hallo knaepschen,

    Dein Plan klingt gut machbar. Als Silikon würde ich das TROLL-Silikon Typ 1 empfehlen, und als Beton den VITO® PIANO Feinbeton. Auf die Bewehrung würde ich hier ganz verzichten. Zum Mischen brauchst Du nur einen Eimer und eine Kelle. Ein Quirl geht natürlich auch.

    Sven

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      #3
      Hallo Sven

      Danke für Deine Antwort!

      Um ein wenig Gewicht zu sparen, habe ich mal an den Gogolit Industrial gedacht. Würde das auch funktionieren?

      Da ich vermutlich sehr viel Silikon brauche, wäre Nr. 17 preislich interessant. Eignet sich das auch? Hier verstehe ich die Unterschiede der Silikone noch nicht ganz.

      Vielen Dank und schöne Ostern

      Marc

      Kommentar


        #4
        Hallo Marc,

        der Typ 17 ist ein kondensationsvernetzendes Silikon und daher preisgünstiger als die anderen (additionsvernetzenden) Typen. Der Nachteil bei kondensationsvernetzenden Silikonen ist, dass sie nach offizieller Lesart nicht ganz so genau abbilden, aber das ist in der Praxis eigentlich nicht wirklich relevant. Die additionsvernetzenden Silikone gelten im Vergleich als hochwertiger und sind deshalb auch teurer. Je nach Typ hat man da auch welche dabei, die sehr dünnflüssig sind, was hilfreich beim Entgasen sein kann (Durch den Mischvorgang trägt man viel Luft ein, die wieder raus sollte, bevor des losgeht). Außerdem werden die additionsvernetzenden Silikone meistens im Verhältnis 1:1 aus zwei verschiedenfarbigen Komponenten gemischt, was den Mischvorgang sehr vereinfacht. Bei den kondensationsvernetzenden Silikonen dagegen hat man in der Regel eine große Menge meistens weiße und zähflüssige Grundmasse und eine kleine Menge meistens farblosen Vernetzer, der so dünnflüssig ist wie Wasser. Da sieht man dem Silikon nicht so leicht an, ob es gut gemischt ist oder nicht. Die kondensationsvernetzenden Silikone haben aber auch einen Vorteil, nämlich dass sie nicht empfindlich gegen bestimmte Substanzen wie z.B. Schwefel sind. Die additionsvernetzenden Typen können da sehr empfindlich reagieren und dann nicht mehr aushärten. Deshalb macht man mit denen immer vorab einen Verträglichkeitsversuch mit den sonst noch verwendeten Materialien.

        Ich denke, Du liegst für Dein Projekt mit dem Typ 17 richtig.

        Sven

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