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Lampen aus mehreren Ringen

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    Lampen aus mehreren Ringen

    Wir haben mit Turbo20 mehrere Ringe für eine Tischlampe gegossen. Das schwierige Anrühren (1kg) mit Bohrmaschine und Rührer war uns bewusst. Woran erkenne ich den richtigen Zeitpunkt, wenn die Mischung fertig ist. Zuerst denkt man, es ist zu wenig Wasser und alles ist krümlig. (Doch nach einer netten Mail von Sven erfuhren wir, dass die richtige Wassermenge unbedingt eingehalten werden muss, sonst wird der Beton bröselig.) Doch dann schlägt die Mischung um und die Wasser tritt wieder aus. Die Klumpen werden größer und immer schwerer zu mischen. Es entsteht eine nicht-newtonsche Masse, die bei Belastung fest ist und ohne Belastung fließt. Dies Klumpen haben wir in die Form gebracht und siehe da, sie flossen wirklich in jede Ecke. Beim Ausformen ist an der Oberseite jedoch eine Art 2 mm hohe Haut entstanden die leicht bröckelt. Die Unterseite ist dagegen perfekt. Kann man diese obere Haut vermeiden?
    Lg Volker

    #2
    Hallo Volker,

    Du solltest beim Mischen so vorgehen, dass am Anfang etwas Trockenmasse zurückgehalten wird, die dann erst später untergemischt wird, wenn bereits eine fließfähige Masse entstanden ist. Du kannst dann aufhören zu mischen und Trockenmasse hinzuzugeben, wenn der Beton bei Unterbrechung des Rührvorgangs einerseits wie gewünscht fließt und andererseits nicht mehr zur Entmischung neigt, also keine Pfütze aus Zementleim an der Oberfläche bildet. Die dafür erforderliche Rührzeit kann ggf. auch recht kurz sein, sofern der Rührer genug Kraft hat. Mit ungeeignetem Werkzeug dauert es länger .

    Sven

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      #3
      Lieber Sven,

      Ich versuche deine Antwort zu verstehen. Das heißt der Turbo20 sollte keinen großen Klumpen bilden sondern fließen. Dann bringe ich weitere Trockenmasse ein. (Durch Rühren). Die Entmischung (Zementleim) hatte sich erst später in der Form gebildet. Da hatte ich bisher einen Klumpen hineingegeben, der dann mit einmal floss. Dann bildete sich oben der Zementleim. Der Rührer wird mit eine Handbohrmaschine angetrieben und zieht gut durch. Ich muss nur die richtige Gegenkraft aufbringen. Eine Video hast du nicht zufällig davon. Noch sind meine Verbräuche nicht so, dass sich ein teurer Mischer lohnt.
      Volker

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        #4
        Hallo Volker,

        je kräftiger Dein Quirl ist, desto besser. Es ist nicht ein Klumpen, sondern eher so etwas wie feuchter Sand, in dem Du rühren musst, wenn Du nicht wie von mir vorgeschlagen erst einmal mit Wasserüberschuss zu rühren beginnst. Und darin fällt das Rühren eben besonders schwer. Du solltest zusehen, dass Du immer in einer fließenden Masse rührst. Die Verflüssigung kommt durch die Reibung des Rührers.

        Also (statt Video): Rühren bis es fließt, Trockenmasse hinzugeben, wieder Rühren bis es fließt, wieder Trockenmasse hinzugeben, wieder Rühren bis es fließt, wieder Trockenmasse hinzugeben, wieder Rühren bis es fließt, wieder Trockenmasse hinzugeben, wieder Rühren bis es fließt, wieder Trockenmasse hinzugeben, wieder Rühren bis es fließt, wieder Trockenmasse hinzugeben, wieder Rühren bis es fließt, wieder Trockenmasse hinzugeben, wieder Rühren bis es fließt, wieder Trockenmasse hinzugeben.

        Am Ende nimmst Du den Rührer heraus, und die Masse fließt im Eimer zusammen und blubbert wild. Wenn sich dabei Zementleim oben abzusetzen beginnt, dann fehlt noch Trockenmasse. Das Ganze geht nicht mit einem zu schwachem Rührer. Du solltest für Mengen ab 10 kg ein Rührwerk verwenden, wie es auch die Verputzer haben, am besten doppelwellig, mindestens aber so:

        Ruehrwerk

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