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Kombination von LFC und PU

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    Kombination von LFC und PU

    Hallo zusammen,
    ich habe meine tolle Tischplatte mit nahezu perfekter Betonoberfläche mit einer PU Behandlung "ruiniert".
    Die Platte besteht aus Turbo20 Beton und war hell und porenfrei.
    Ich habe mich dann entschieden, diese der Robustheit wegen mit einer wasserverdünnten PU Versiegelung zu schützen und diese vorsichtig mit einer Schaumrolle aufgetragen. Trotz aller Sorgfalt sehe ich nun die Streifen der Rolle, Schattierungen und eine deutliche Dunkelverfärbung, die eigentlich beim PU eher nicht berichtet wird.

    Zunächst eine Frage am Rande: kann man sowas vorsichtig abschleifen oder hat man keine Chance mehr, die ursprüngliche Oberfläche zurückzuerhalten?

    Die eigentliche Frage:
    Wäre es bei der nächsten Platte denkbar zunächst eine Verkieselung (LFC) aufzutragen und anschließend die PU Versiegelung?
    Meine Idee ist, dass die Verkieselung das Saugverhalten stark reduziert und das PU danach nicht mehr so farbvertiefend wirkt und weniger zur Fleckenbildung neigt.

    Hat das mal jemand ausprobiert oder eine Vermutung?
    Lt. Tabelle lässt sich LFC mit PU kombinieren. Haftest das PU noch ausreichend auf der Verkieselung?

    Viele Grüße
    Marcus



    #2
    Servus Marcus,
    So wie ich inzwischen den Umgang mit Beton gelernt habe, ist der 100% Erhalt der Oberfläche nach dem Ausschalen ohne Flecken und Patina ein schwieriges Unterfangen. Für eine nicht akut wasserbelastete Fläche finde ich LFC, H10 und dann eine polierte Schicht C-Wachs passend.

    Just my 2 Cents…. Glaube nicht, dass LFC den Auftrag mit PU erleichtert. Dann bräuchte es schon eher eine Spritzpistole, andere Rollen, andere Technik.

    Grüße
    Till

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      #3
      Hallo Marcus,

      die Kombination von LFC und einer solchen Beschichtung ist bei glatten Flächen nicht ideal. Lies Dir dazu mal diesen Beitrag durch.

      Sven

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        #4
        Danke für den Link, Sven!
        Es erschien mir logisch, dass man das PU sehr gut auf LFC auftragen kann (auch wegen des Kombinationshinweises in der Tabelle)
        Aber dass die Verkrallung so notwendig ist hätte ich auch nicht gedacht... Schade.

        Ich stehe ja auch vor dem Problem der "Rettung" und von einem Abschleifen wurde mir abgeraten, weil man schnell die Körner freilegt und dann die ehemalige Oberfläche natürlich weg ist. Ich habe jedoch den Hinweis mit dem Spachtel mal aufgegriffen und an einem älteren Teststück mit einem Ceranfeldschaber die ganze PU-Schicht abziehen können. Obwohl ich sie direkt auf den Beton Turbo20 aufgetragen hatte. Offenbar scheint diese kaum Haftung zu haben. Könnte mich aber retten. Ich werde es am Wochenende mal an der Tischplatte versuchen. Anbei noch ein Bild vom "Entfernen"

        Offenbar sollte ich dann beim nächsten Mal besser die PU-Versiegelung aufsprühen statt zu rollen um immerhin ein einheitlicheres Bild zu bekommen oder?


        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_9101.jpeg
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ID: 6461

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          #5
          Hallo Marcus,

          wenn Du die Fläche beim nächsten Mal zuerst mit SQ-TIEFGRUND lösemittelfrei grundierst, dann hilft das, solche Streifen nicht entstehen zu lassen. Allerdings würde ich generell nicht empfehlen, einen Küchenarbeitsplatte aus Beton überhaupt mit irgendetwas zu beschichten. Es besteht die Gefahr, dass durch Kratzer hindurch die Beschichtung irgendwann von Wasser oder Fett unterlaufen wird. Daher kommen nur eine Verkieselung und/oder eine Imprägnierung in Frage. Man sollte sich generell nur für Beton entscheiden, wenn man es dem Material zugesteht, mit der Zeit eine gewisse Patina anzunehmen.

          Sven

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            #6
            Besten Dank Sven,
            leider haftet die PU Versiegelung auf meinem richtigen Tisch viel besser. Schade, das wäre zumindest zur Fehlerkorrektur ideal gewesen.
            Du erwähntest auch mal den Heißluftfön im Zusammenhang mit abschaben. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Ich habe leider keinen, aber klappt das normalerweise? Mit welcher Temperatur dann?

            Danke auch für den Tipp mit dem Tiefengrund! Der ist 100% transparent bzw selbst weniger farbvertiefend, neigt weniger zu Schlieren und ist kompatibel zum PU?

            Grüße,
            Marcus

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              #7
              Hallo Marcus,

              einen Heißluftföhn bekommst Du schon für wenig Geld. Diese Geräte werden oft zum Abschaben von Lack verwendet. Bei welcher Temperatur das in Deinem Fall am besten klappt, musst Du selbst ausprobieren. Auch der Tipp mit dem SQ-TIEFGRUND lösemittelfrei ist nur ein Probiervorschlag, der aber in den Fällen, die ich kenne, immer gut funktioniert hat.

              Sven

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