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    möglichst glatte Oberfläche

    Hallo Sven,
    meine Tochter wünscht sich von mir eine "Wollschale" - das ist eine Schale, in der die Strickwolle liegt und der Faden durch eine Öffnung nach außen geführt wird. Damit die Wolle sich in der Schale auch wirklich gut abrollt, sollte die Schale innen möglichst glatt sein (man findet solche Schalen meist aus glasierter Keramik oder poliertem Holz). Nach deiner Vergleichstabelle scheint mir eine Endbehandlung mit StraTop glänzend die beste Möglichkeit zu sein, allerdings hast du die Hebau - Produkte nicht in deiner Vergleichstabelle und ich schwanke etwas zwischen StraTop und HEBAU Colortec® max. Da preislich hier kein Unterschied besteht, wäre die Lebensmittelechtheit von HEBAU Colortec® max vielleicht für evtl. spätere Anwendungen ein angenehmer Nebeneffekt, aber in erster Linie kommt es mir im Moment auf eine möglichst glatte Oberfläche an. Was würdest du empfehlen?
    Viele Grüße und mal ein Dankeschön für das tolle Forum hier und die immer schnellen und kompetenten Antworten von dir und anderen Nutzern!
    Inga




    #2
    Hallo Inga,

    eine glatte Oberfläche erzielt man mit Beton am einfachsten, indem man eine Gussform mit sehr glatter Wand verwendet, z.B. in Deinem Fall eine Plexiglasschüssel. Mit einem gut fließfähigen Beton wie z.B. VITO® PIANO Feinbeton ergibt sich dann ganz von allein eine spiegelglatte Oberfläche. Wenn Du die Schale nicht gießen, sondern modellieren willst (z.B. mit PLASTY FIX® Knetbeton), dann geht das natürlich nicht. Dann bekommst Du eine sandraue Oberfläche, die Du nur durch nachträgliches Schleifen glätten kannst, nachdem der Beton schon einige Tage alt ist. Das ist aber recht viel Arbeit. Damit die Wolle gut rutsch, würde ich als Endbehandlung ein polierbares Wachs (z.B. LIQUAX oder C-Wachs) auftragen und mit dem Lappen polieren, bis es speckig glänzt, so wie mein schwarzer Türstopper hier:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Sitting Bull Schwarz.png
Ansichten: 95
Größe: 875,7 KB
ID: 5235
    Natürlich kannst Du auch eine Beschichtung wie STRA-TOP oder HEBAU Colortec max auftragen, aber das erzeugt lediglich einen dünnen Kunststoffilm auf der Oberfläche und ist nicht in der Lage die Rauigkeit spürbar zu reduzieren.

    Sven

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      #3
      Danke Sven,

      hab mich gleich an die Arbeit gemacht und nach 2 Versuchen mit Vito Piano aufgegeben bzw. zumindest die Idee mal zurückgestellt.
      Mein Fazit: Ich hab mal wieder versucht, eine Technik, die mit anderem Material gut funktioniert, auf Beton zu übertragen und das passt hier einfach nicht.
      Für die, die es interessiert:
      Die Kunst war es, den Zeitpunkt zu erwischen, an dem sich die innere Form (habe mit 2 Schüsseln gearbeitet) bereits gut lösen lässt und der Beton schon relativ fest, aber trotzdem noch gut zu bearbeiten ist. Das hatte ich an einem Probestück getestet und die innere Form ließ sich auch nach ca. 2 Stunden herausnehmen. Auch konnte ich mit diversen Werkzeugen dann Aussparungen aus dem Beton herausschneiden, aber bei etwas längeren oder breiteren Linien rutschte der Beton dann doch nach. Ich habe es dann eine Stunde später nochmal versucht, aber da war der Beton schon so spröde, dass es teilweise zu Rissen führte.
      Falls ich es je noch einmal versuchen sollte, müsste ich für die Ausschnitte ein sehr einfaches Muster wählen und den recht kurzen Zeitraum, in dem der Beton schon relativ fest, aber noch nicht komplett erstarrt ist, noch genauer erwischen, aber eigentlich denke ich, dass diese Art von Bearbeitung einfach nicht materialgerecht ist.

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        #4
        Hallo Inga,

        vielleicht schaust Du mal in dieser kleinen Broschüre, wie ich an so eine Schüssel herangehen würde. Der dort erwähnte VITOTTO heißt inzwischen VITO PIANO.

        Sven

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          #5
          Hallo Sven,

          das Problem ist nicht das Gießen der Schale, sondern das Ausschneiden der Linien für den Faden.....
          hier ein Beispiel: Garnschale | Keramik | Søstrene Grene (sostrenegrene.com)
          Zuletzt geändert von Inga; 30.07.2021, 13:01.

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            #6
            Hallo Inga,

            verstehe, das Ausschneiden wäre etwas für Ton, aber mit Beton musst Du wohl tatsächlich einen anderen Weg beschreiten.

            Sven

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