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Oberflächenbehandlung Stratop/ETC

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    Oberflächenbehandlung Stratop/ETC

    Lieber Sven, liebe TeilnehmerInnen

    ich habe meine Küchenarbeitsplatten seinerzeit mit ETC-Lasur nach einem Verfahren, dass ich mir von Fu-Tung Cheng abgeguckt habe, behandelt.
    Nach dieser Methode wird das Produkt zunächst hochverdünnt, bei dann allmählicher Steigerung der Konzentration in 6 bis 8 Schichten aufgetragen und permanent durch Wischen "in Bewegung" gehalten.
    Das Resultat besteht aus einer ultradünnen, extrem glatten Oberflächebeschichtung, die den Charakter und die Haptik einer Steinplatte wenig beeinträchtigt und die vor allem extrem widerstandsfähig ist. So stellen Öle und Fette, aber vor allem auch organische Säuren kaum ein Problem dar, es sei denn sie können über wirklich lange Zeiträume einwirken.
    Ich habe in diesem Zusammenhang zwei Fragen:

    1. Da es sich vermutlich um ein Acrylat handelt, stellt sich die Frage der Lebensmittelsicherheit. Wie bedenklich oder hoffentlich unbedenklich ist das Produkt, da ein allmählicher "Abrieb" über Jahre unvermeidbar ist?

    2. Gibt es eine Methode und ggf. eine Produktempfehlung zum Anlösen bzw. Entfernen der Acrylat-Lasur? Ich frage, da meine Arbeitsplatten mittlerweile einige Jahre in Gebrauch sind und ich die Oberflächen gerne abschleifen, polieren und neu. versiegeln möchte.
    Concrete exchange vertreibt entsprechende Produkte. Sicher gibt es auch bei uns Vergleichbares, vielleicht bei Litofin, Moeller usw.

    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße, Florian

    #2
    Hallo Florian,

    ja, ETC ist eine Beschichtung auf Acrylatbasis. Das Produkt gibt es zwar nicht mehr, aber dafür gibt es das Nachfolgeprodukt STRA-TOP Betonversiegelung vom gleichen Hersteller. Die Methode von Cheng hört sich interessant an. Das habe ich bisher so noch nicht probiert. Ich bin bei Arbeitsplatten und sonstigen glatten Betonflächen wie Tischen o.ä. nicht so sehr für Beschichtungen, sondern eher für eine Kombination aus Verkieselung und Imprägnierung, weil Beschichtungen verkratzen und sich mit der Zeit abnutzen, was ja hier auch tatsächlich der Fall zu sein scheint. Gesundheitlich bedenklich ist keine dieser Endbehandlungen, auch nicht das Acrylat, also keine Sorge. Wie man das Acrylat (außer durch Schleifen) wieder herunter bekommt, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht aus eigener Erfahrung. Laut Internet sollte es mit Nitroverdünnung gehen.

    Sven

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