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Glasfaserbewehrung

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    Glasfaserbewehrung

    Sehr geehrter Herr Backstein,

    im Zuge eines Forschungsprojekts meines Masterstudiums benötige ich eine Glasfaserbewehrung welche mit Epoxidharz beschichtet werden kann, um einen ausreichenden Verbund mit dem Beton herzustellen. Ist ihrer Meinung nach das Produkt Typ 11, AR Glasfasertextil, 120 g/m², 90 cm breit, hierfür geeignet?

    Der Verbund aus Bewehrung und Beton soll dann in einem Wickelverfahren zu einem dünnwandigen Quader geformt werden, hierbei wäre es interessant eine geeignete Konsistenz durch den Feinbeton in Verbindung mit den Glaskurzfasern herzustellen. Ich stelle diese Frage auch nochmal in den Forumbereich: "Betonrezepturen".

    Beste Grüße
    Fabian Kufner

    #2
    Hallo Fabian Kufner,

    leider habe ich große Schwierigkeiten, dieses Anliegen zu verstehen und kann deshalb wohl kaum helfen. Ich gehe mal Satz für Satz durch :

    1) im Zuge eines Forschungsprojekts meines Masterstudiums benötige ich eine Glasfaserbewehrung welche mit Epoxidharz beschichtet werden kann, um einen ausreichenden Verbund mit dem Beton herzustellen.

    a) Jede Glasfaserbewehrung kann mit Epoxidharz beschichtet werden.
    b) Wie ist ausreichend definiert? Gibt es eine Spezifikation?
    c) Man stellt nicht einen Verbund zu A her, indem man B mit C beschichtet. Da komme ich nicht mit.

    2) Ist ihrer Meinung nach das Produkt Typ 11, AR Glasfasertextil, 120 g/m², 90 cm breit, hierfür geeignet?

    Das weiß ich nicht, weil ich die Frage nicht verstanden habe.

    3) Der Verbund aus Bewehrung und Beton soll dann in einem Wickelverfahren zu einem dünnwandigen Quader geformt werden, hierbei wäre es interessant eine geeignete Konsistenz durch den Feinbeton in Verbindung mit den Glaskurzfasern herzustellen.

    Für ein Wickelverfahren braucht man Rovings und nicht Gittegewebe wie den Typ 11 oder irgendeinen Verbund. Und erst recht nicht Kurzfasern. Mir ist nicht klar, was hier gemeint ist.

    Es tut mir wirklich sehr leid, und ich helfe auch gern, aber ich kann nur auf Fragen antworten, die ich verstehe, und da war hier keine dabei.

    Es ist übrigens auch nicht hilfreich von den Fragen an anderer Stelle im Forum Dubletten anzulegen. Die habe ich wieder gelöscht. Wenn das Thema woanders hingehört, dann verschiebe ich es schon dorthin. Jetzt sollten wir hier erst mal versuchen, eine gemeinsame Sprache zu finden, damit ich helfen kann.

    Sven

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      #3
      Hallo,

      ich lerne auch gerne dazu. Forscht du zum Thema Wickelverfahren mit Rovings in Bezug zu Beton? Woran genau forscht du?
      Ich lese das hier zum ersten mal, und bin wie immer neugierig . Hast du Zeichnungen, die den Herstellungsprozess deines Quaders veranschaulichen?

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      • FabianK
        FabianK kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hallo Dave,
        danke für das Interesse.
        Es wird an einem Textilbeton-Bauteil geforscht, welches als Alternative zum konventionellen Stahlbeton eingesetzt werden kann.
        Diese Zeichnungen vom Versuchsaufbau und den Prüfungen werden erst im nächsten Schritt erstellt.

      #4
      Hallo Sven,

      vorweg schon mal vielen Danke für die schnelle Rückmeldung!
      Für die unklaren Fragestellungen und der Dublette möcht ich mich entschuldigen.

      Meiner Ansicht nach sind die Oberflächen der Glasfasern je nach Hersteller unterschiedlich, wenn sich jedoch alle für die Beschichtung eignen, ist das schon mal gut.

      Den Verbund kann ich zu der Projektphase noch nicht spezifizieren, dieser soll nach dem Herstellprozess geprüft werden.
      Nach meinem Informationsstand erreicht man eine Aktivierung der äußeren und inneren Filamenten des Garnes im Beton, durch eine Epoxidharzbeschichtung.

      Danke für die Information bezüglich des Wickelverfahrens, dann sollte ich hierfür Rovings verwenden.
      Mit den Kurzfasern im Beton möchte ich eine gewisse Steifigkeit des Betons erreichen, damit dieser beim Aufwicklen nicht sofort abtropft.
      Wie genau dieses Aufwickeln funktioniert, muss ich im nächsten Schritt durch einen Versuchsaufbau herausfinden.
      Im ersten Schritt geht es erst einmal darum, einen geeigneten Beton herzustellen.

      Ich hoffe meine Fragestellungen sind etwas verständlicher geworden, auch wenn es mir etwas schwer fällt dieses komplexe Thema schriftlich zu erläutern.

      Beste Grüße
      Fabian

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        #5
        Hallo Fabian,

        wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, möchtest Du in Wickeltechnik mit Rovings aus Glasfaser ein quaderförmiges Bauteil herstellen und dabei das sonst übliche Kunstharz durch ein mineralisches Bindemittel (Zement) ersetzen, damit es so etwas wie faserarmierten Beton ergibt. Das lässt sich wahrscheinlich machen. Du musst dafür die Rovings in Zementleim tränken und dafür sorgen, dass er vollständig in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Filamentfasern eindringt. Bei einem Reaktionsharz geschieht das durch Kapillarwirkung, bei einem Zementleim nicht, jedenfalls nicht so einfach. Hier liegt also Die Erfindungshöhe. Lies Dir dazu bitte mal meine Werkanleitung Textilbeton durch. Dann wird es hoffentlich klarer.

        Sven

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