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Patrick

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    #16
    Hallo Padu.

    Keine Ahnung warum du nicht einfach Kies kaufst und den CEM1 aus dem Mörtelshop? Betonkies kann man wirklich überall kaufen. Selbst die Abfallentsorger für Bauschutt haben Kies zum Verkauf. Oder der Baustoffhändler oder im Internet.
    Dann machst du es einfach wie ich oben beschrieben habe und fertig.
    Kies + Zement ist die günstigste Variante und man weiß auch was man da tut, weil alles quasi Roh ist.

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    • gestalter-dave
      gestalter-dave kommentierte
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      Ja genau. Man braucht ja das Fliessmittel um dem W/Z Wert zu halten um einen Hochfesten Beton zu bekommen.
      Aber beim selber zusammenstellen hängen auch soviele andere Faktoren ab, die mit eingebracht werden müssen. Mit dem Dope von Sven wird es sicherlich einfacher werden.

      Für deine Säule brauchst du aber nicht unbedingt Hochfesten Beton und auch kein Fliessmittel, dafür musst du aber selber verdichten. Beim Fliessmittel sollte man das nicht tun , weil er sich selber verdichtet und durch zusätzliches verdichten würdest du ihn entmischen.

      Du solltest statt Sand 0-2 einen Kies 0-8 verwenden. Dann wird es auch besser und du brauchst weniger Zement. Bei Cem I von Sven 1:4 . 1 Eimer Zement und 4 Eimer Kies. Oder Becher oder Tasse völlig egal. Hauptsache 1:4

      Der Stahl und die Körnung sorgen für die benötigte Festigkeit bei einer Breite von 15x15cm völlig ausreichend.

      Probiere das bitte so und du wirst sehen das es garnicht so schwer ist. Unbedingt im einen Kübel trocken vormischen und im zweiten Kübel mit Wasser umfüllen und anmachen. Der Beton ist dann so Breiartig und fließt nicht von selber. Durch das Rütteln sackt er in sich zusammen und das Wasser kommt nach oben. Bei richtiger Verdichtung bleibt auch keine Pore offen. Du kannst auch erst die Hälfte füllen und verdichten, dann die zweite Hälfte und verdichten bis zur ersten Hälfte.
      Zuletzt geändert von gestalter-dave; 02.06.2024, 21:05.

    • Padu
      Padu kommentierte
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      Gut dann versuche ich das mal mit gröberem Kies wie sieht es den mit dem Flüssigpigment aus sollte ma das von der Wassermenge abziehen? Das ganze versuche ich nun mal mit W/Z Wert von 0,5

    • Padu
      Padu kommentierte
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      Guten Morgen Dave

      Das schwierige Momentan ist an Trockenen 0-8mm Kies zukommen die haben alle die Boxen im freien :-(

    #17
    So ganz trocken muss er auch nicht sein. Nur Patsch Nass wäre schlecht. Ansonsten kannst ja das Wasser weglassen. Du musst nur die vernünftige Konsistenz erreichen und da spielt es keine Rolle ob der Estrich nass ist. Den W/Z Wert lässt du einfach weg und vertraust dein Bauchgefühl für guten plastischen Beton. Du kannst auch seitlich Stück für Stück mit dem Gummihammer verdichten. Funktioniert auch. Also alle 15-20cm .

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    • Padu
      Padu kommentierte
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      Super Danke für deine Hilfe ich versuche mich daran, das ganze mache ich in einem Fallmischer muss ich da speziell auf etwas achten?

    #18
    Mach mal so wie hier gezeigt wird.




    Wenn du später mal filigraner oder mit Hohlkörper arbeiten wirst und eine Eigenmischung für Hochfesten Beton herstellst, dann wäre das Video ganz gut.



    So sieht es vor und nach dem rütteln aus.

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      #19
      Super das Hilft mir weiter 👌, da ich eine sehr glatte Oberfläche als Wunsch habe wäre ein Schalung mit Acrylglas sicherlich am besten gehe ich von aus aber umso glatter die Schalung desto mehr Poren nachher wurde mir mal erklärt stimmt das so? und Welches Trennmittel bei nicht saugenden Untergründen ich habe die Milch von Wabicon und das Schalöl Release Pro?

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        #20
        Wo liest du eigentlich immer so nach? Oder wer sagt dir das alles? Umso glatter die Schalung umso glänzender und glatter wird auch der Beton. Das da mehr Poren sind als auf einer stumpfen Oberfläche habe ich noch nicht mitbekommen. Wäre möglich, wenn zu rauh ist, dass sich dort mal Luftblasen verfangen. Letztendlich musst du alles praktisch ausprobieren und auch selber Erfahrungen sammeln.
        Ich nehme lieber Schalöl geht leichter. Kannst aber auch Wachs, also die weiße Milch nehmen.

        Ich denke du betonierst jetzt erstmal deine Säule mit Möbelbauplatten, wie besprochen.
        Bin schon neugierig wie es wird. Schaffst du das die Woche noch?

        Gruß David

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        • Padu
          Padu kommentierte
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          Hi Dave

          Frage ich werde morgen ausschalen ja dann werde ich na klar berichten, wie ist das eigentlich ein paar Poren wird man ja immer haben macht das was da die Säulen ja dem Wetter ausgesetzt sind meine ich Frost, wasser etc. machen da Poren etwas aus

          Gruß Patrick

        • gestalter-dave
          gestalter-dave kommentierte
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          Hallo Patrick.

          Wenn diese nicht allzu tief sind, macht das nichts aus. Beton kann Frost vertragen. Wichtig ist nur der Abstand zum Eisen nicht weniger als 3cm . Bei den Möbelbauplatten und guter Verdichtung sollten eigentlich nicht so viele sein. Schlimmer wird es immer mit dem Fließmittel, weil das zu lange braucht bis alle Luftblasen entwichen sind.
          Auf der Baustelle habe ich auch schon Sichtbeton mit Normalbeton und Möbelbauplatten gemacht, sah auch ziemlich glatt und porenarm aus und da hatte ich nur einen Gummihammer.

          Ich drücke dir die Daumen. Bin schon gespannt.

          David

        #21
        Ich glaube, das wäre auch was für mich. Zement und Estrichsand bekomme ich hier, Dope (wer denkt sich so einen Namen aus ) dann von dir. Da wäre eine Rezeptur ohne Baumarktbeton hilfreich.
        Ich bin jedenfalls sehr gespannt!

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          #22
          Hallo JoeDi,

          hier sind drei erprobte Rezeptvorschläge für hochfesten Beton:

          1) Rezept A (fein): 825 g Weißzement CEM I 42,5/R + 175 g DOPE Betonadditiv + 1100 g Quarzsand Körnung 0,1 - 0,4 mm + 210 g Wasser = 1 Liter Beton

          2) Rezept B (mittel): 825 g Weißzement CEM I 42,5/R + 175 g DOPE Betonadditiv + 1500 g gewaschenen Sand (lufttrocken, Körnung 0 bis 2 mm) + 230 g Wasser = 1,2 Liter Beton

          ​3) Rezept C (grob): 825 g Weißzement CEM I 42,5/R + 175 g DOPE Betonadditiv + 2000 g Silimix 282​ + 250 g Wasser = 1,4 Liter Beton

          Du kannst natürlich den Weißzement auch gegen einen anderen Zement austauschen und die Körnung gegen einen Estrichsand, aber dann musst Du halt selbst ausprobieren, wie gut die Mischung am Ende ist. Ich kann ja unmöglich alle denkbaren Kombinationen durchtesten. Nur so viel: Je gröber die Körnung, desto mehr kann der Beton davon vertragen, wie Du an den obigen Beispielen gut ablesen kannst. Und wenn Du anstelle eines CEM I (Der ist außer bei uns in der Regel schwer in kleinen Mengen zu beschaffen.) im Baumarkt einen billigen Kompositzement (z.B. einen Portlandkalksteinzement) kaufst, dann musst Du mit Abstrichen bei der Festigkeit rechnen.

          Sven

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          • gestalter-dave
            gestalter-dave kommentierte
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            Hallo Sven.

            Und bei einer Körnung 0-8 wäre dann 4000 g auf 1000 g Zemet+ Dope ? 1:4 ? Oder besser 3000 g auf 1000 g ? 1:3?
            Ich arbeite ja lieber mit mehr Körnung. Würde denn 1:4 ausreichen?

            David

          • dr.backstein
            dr.backstein kommentierte
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            Hallo David,

            das habe ich nicht ausprobiert. Du kannst aber davon ausgehen, dass ein so magerer Beton ohne Rüttler nicht mehr vernünftig fließt.

            Sven

          #23
          Hallo Sven,
          Deine drüberstehenden Rezeptvorschläge entsprechen ja 1:1 denen von CEM-Flup. Im Nachbarthread hast Du als 1:1-Ersatz des alten CEM-FLUP 22 eine Rezeptur mit dem CEM 1 52,5 R geliefert. Kannst Du die Unterschiede beim Einsatz von CEM I 42,5/R​ und CEM 1 52,5 R​ mit DOPE Betonadditiv​ irgendwie benennen? Es dürfte ja wohl vor allem Um Abbindezeit und Festigkeit gehen, aber vielleicht auch ums Misch- und Fließverhalten?

          Danke und Gruß
          Martin

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            #24
            Hallo zusammen!
            Sven, herzlichen Dank! Ich bin schon sehr gespannt und warte auf den Newsletter und die Markteinführung! Ich will das jetzt natürlich sofort ausprobieren, weil ich gerade die Vergleichsmöglichkeiten "im Gefühl" habe. Ein CEM 1 42,5 in grau ist hier gängige Ware im Baustoffhandel vom Baumarkt. Obwohl ich jetzt in einem anderen Baumarkt zufällig auch einen CEM 2 gesehen habe. Nannte sich Greenirgendwas. Die hatten sonst nichts anderes im Programm.
            Gruß
            joe

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              #25
              Hallo Martin, Hallo joe,

              Wenn man den Weißzement CEM I 42,5/R gegen den Dyckerhoff Dreifachzement CEM 1 52,5 R austauscht, dann merkt man im Gebrauch eigentlich keinen Unterschied. Die Früh- und Endfestigkeit dürften beim 52,5er etwas höher liegen, aber dazu habe ich noch keine Messungen gemacht. Es gibt auch CEM-1 Grauzemente, die sich beim Mischen komplett anders verhalten. Manche bringt man nur sehr schwer zum Fließen. Hier gilt die alte Devise: Versuch macht kluch.

              Sven

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                #26
                Hi David

                Anbei mein Ergbniss der Säule
                Angehängte Dateien

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                  #27
                  hi zusammen

                  habe nun meine Säule gegossen Ergbniss ist nicht schlecht geworden, doch noch ein Paar Lufteinschlüsse wie kann ich diese am besten retouchieren das ich auch die Farbe vom Pigment wieder treffe?

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                    #28
                    Hallo Patrick.

                    Sieht doch ganz gut aus soweit. So ein paar Lufteinschlüsse würde ich aber lassen, weil das gehört ja zum Erscheinungsbild Beton dazu und Wasser kann sich da auch nicht wirklich sammeln. Oben drauf sollten keine Poren sein. Weil stehendes Wasser und Frost ist immer schlecht. Ich würde nur an den Ecken schließen. Weil es farbiger Beton ist wird es aber schwierig werden, es unsichtbar zu halten. Deswegen so wenig wie möglich ausbessern. Mach am besten mit Zement und Quarzmehl, so fein wie möglich, sonst hast du eine raue Stelle, die fällt noch mehr auf.

                    Du musst mal schauen, ob der weiße Schleier noch mit Raso wegpolierbar ist.

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                    • Padu
                      Padu kommentierte
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                      Hi David

                      ja das mit dem Erscheinungsbild sehe ich auch so, Raso kannst du mir dazu genaueres sagen habe das noch nie gehört. es gab eine Stelle an der Schalung wo das minimal Wasser ausgetreten ist dort ist die Kante etwas Sandig geworden muss ich mir noch was überlegen weil mit der Siegelspritze komme ich ja leider nicht rein wenn sie zusammengebaut ist.

                      Gruss Patrick

                    #29
                    Zitat von Padu Beitrag anzeigen
                    wie kann ich diese am besten retouchieren das ich auch die Farbe vom Pigment wieder treffe?
                    Nabend!
                    Ich halte mir immer von der Trockenmischung eine kleine Blechdose voll zurück, um damit Fehlstellen ausbessern zu können. Und ansonsten habe ich natürlich mit der Feinwaage die Pigmente abgewogen und weiss, wie meine Rezeptur war. Das hilft, den Farbton meist ausreichen genau zu treffen.
                    Das hilft dir jetzt erstmal nicht weiter, das weiss ich. Man kann aber beim Anmischen für die Fehlstellen eine ganz dünne Probe auf ein Stück Holz o.Ä. geben und die mit dem Fön trocknen. So hat man relativ schnell wenigstens einen kleinen Vergleich.
                    Gruß
                    Joe

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                      #30
                      Hallo Patrick.

                      Ich hatte ja gesagt, daß Silikon muss auf den Flansch der beiden Bretter aufgebracht werden, nicht von innen, weil da kommst du ja nicht ran. Da kannst du maximal mit einem 90Grad Abzieher die Überstände entfernen.
                      Raso gibt's im Mörtelshop besteht aus Steinmehl und entfernt leichte Oberflächenstörungen. Du könntest auch Schleifpapier (Nass) verwenden.

                      Wenn du genug Material über hast, versuche doch eine neue Säule. Diesmal 100% Abdichten und noch mehr Verdichten. Wenn der Druck durch das Verdichten steigt, muss ein Ringanker mit Dachlatten um die Schalung verbaut werden, damit diese nicht auseinander geht. Schrauben und Silkon können nur bedingt den Druck standhalten. Der Druck steigt mit der Verdichtung. Also mittig und unterhalb der Säule einen Ringanker bauen. Der Druck ist unten um ein Vielfaches höher.

                      Wenn alles 100% vorgearbeitet wurde steigt auch die Qualität der Säule. Das Ausschalen erfolgt unmittelbar nachdem die Oberfläche nicht mehr einkratzbar ist.

                      Frühes Ausschalen verhindert diesen weißen Kram auf der Oberfläche.

                      Stell mal hin und wieder ein Foto rein, wenn du was bearbeitet hast. So bleiben wir auf dem Laufenden.

                      Viel Freude weiterhin

                      ​​​​​​​David

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