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Welchen Beton für Lautsprecher?

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  • Fred
    antwortet
    Hallo Pf@nne,

    falls noch nicht gegossen: Ich hab mit Dyckerhoff weiß, Quarzsand, Fasern und Verflüssiger jetzt 2 Lautsprecher komplett gegossen mit Negativform und mit Styropor innen. Damit das Styropor nicht aufschwimmt musst Du das irgendwie unten halten (habe es mit einer Negativform für Bassreflex und den Anschlüssen gemacht und das ganze mit Zwingen fixiert). Mit der Wassermenge bin ich noch unzufrieden (einmal zuviel einmal zu wenig) aber ansonsten scheint es zu klappen.

    Das Styropor rauspopeln dauert ca. 1 Stunde pro LS - also noch vertretbar finde ich.

    Fred

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  • dr.backstein
    antwortet
    Hallo Pf@nne,

    die Bewehrung hilft nicht gegen Schwindung. Wie es mit frühem Ausschalen und der Verwendung von Schwindreduzierer wäre, müsstest Du ausprobieren. Erfahrungsgemäß lässt sich Beton nicht überlisten, und erfahrungsgemäß merkt man das manchmal erst nach Monaten.

    Sven

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  • Pf@nne
    antwortet
    Zitat von Pf@nne Beitrag anzeigen
    Was wäre, wenn man schon nach 1 Tag ausschalt und angießt?
    Sollte der Schwund, auch mit Zugabe von Schwundreduzierer erträglich bleibt.
    Zusätzlich wird im ersten Guss ja auch noch 6mm Armierung für die Rückwand mit eingegossen.
    Hast du hierzu noch eine Meinung?

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  • dr.backstein
    antwortet
    Hallo Pf@nne,

    das mit der separaten Platte geht natürlich immer. Beim Einguss von unten über so eine große Höhe müsstest Du schon mit ein paar Lufteinschlüssen an den Seitenwänden rechnen. Daran sieht man allerdings dann auch, dass es Beton ist, was ja evtl. gewünscht sein könnte. Große Füllhöhen bringen immer mehr Lufteinschlüsse, weil die Luft einen längeren weg zurücklegen muss.

    Sven

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  • Pf@nne
    antwortet
    Moin Sven,

    OK, versteh.... Das gibt dann aber eine ganz andere Farbe.... Dann vielleicht doch lieber eine separate Platte gießen und verkleben.
    Alternativ in einem Zug gießen, dann muss man allerdings mit der Gussoberseite leben.

    Meinst du man kann eine Standbox mit über 1m Höhe von der Unterseite aus gießen?
    Ohne das die Seitenwände (mit 1m Höhe) Einschlüsse haben?

    Was wäre, wenn man schon nach 1 Tag ausschalt und angießt?
    Sollte der Schwund, auch mit Zugabe von Schwundreduzierer erträglich bleibt.
    Zusätzlich wird im ersten Guss ja auch noch 6mm Armierung für die Rückwand mit eingegossen.

    Gruß
    Pf@nne
    Zuletzt geändert von Pf@nne; 17.02.2021, 11:56.

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  • dr.backstein
    antwortet
    Hallo Pf@nne,

    zum Angießen (Aufbetonieren) ist ein Flowstone-Beton nicht gut geeignet, weil er nicht schwindfrei ist und infolgedessen Spannungen entstehen, die später dafür sorgen können, dass sich die Verbindung zum alten Beton löst. Dafür nimmst Du lieber den Plan B Industrieboden.

    Sven

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  • Pf@nne
    antwortet
    Moin,

    nach dem Abschluss unserer Küche vor ca. 2 Jahren, spiele ich jetzt auch mit dem Gedanken Boxengehäuse aus Beton zu gießen.
    Bei den Küchenarbeitsplatten hat mit der Dyckerhoff FLOWSTONE® weiß gute Dienste geleistet.

    Ich würde mich hier für eine Wandstärke von ca. 25mm entscheiden. Bedenken bezüglich der Festigkeit des Flowstone hätte ich nicht.
    Seht ihr das anders?

    Wie sieht es mit der "Angießfähigkeit" aus?
    Ich würde auch im ersten Schritt eine offene Box gießen und im zweiten Guss die Rückwand angießen.
    In die Box würde ich Armierung für die Rückwand mit einarbeiten.

    Gibt es hier beim Flowstone Bedenken?

    Knackpunkt wäre für mich die Angussecke, da immer leichte Farb-/Gussunterschiede zu erkennen sein werden.
    Auch das mögliche "Hochlaufen" der Rückwand an die Seitenwand muss geschickt unterbunden werden.

    monolit
    Hast du mal ein paar Bilder deiner guten Stücke, ggf. auch von der Fertigung?


    Gruß
    Pf@nne
    Zuletzt geändert von Pf@nne; 17.02.2021, 11:38.

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  • dr.backstein
    antwortet
    Hallo Christian,

    wen es nur um Stabilität geht, dann wäre 1 cm Wandstärke durchaus machbar. Allerdings muss man bei dünnen Platten immer mit dem sog. Schüsseln rechnen. Damit ist gemeint, dass der Beton beim Abbinden ungleichmäßig schwindet und sich dadurch die Platte nach oben wölbt. Man kann dem entgegenwirken, indem man das Teil nach dem Guss sorgfältig abdeckt und ggf. zusätzlich einen Schwindreduzierer verwendet.

    Sven

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  • chriss0212
    antwortet
    Oh je... dann muss ich wohl neu bestellen... und mir mit dem Tegno eine Tischplatte gießen
    Was ist denn beim Tegno das Dünnste was man stabil gießen kann?

    Gruß

    Christian

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  • dr.backstein
    antwortet
    Hallo Christian,

    für diese Anwendung genau passend ist LAMBO® Textilbeton, weiß oder LAMBO® Textilbeton, grau . Alles andere wird leider nicht gut funktionieren.

    Sven

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  • chriss0212
    antwortet
    Hallo Sven

    Hier in dem Video wird gezeigt, wie es das in etwa machen möchte. In meinem Fall benötige ich jedoch keine so starke Biegung. Kann man das Tegno nicht so anmischen, dass es nicht so stark fließt?

    https://www.youtube.com/watch?v=uoxgL8mKKRY

    Oder hättest Du eine Idee wenn ich nicht gießen sondern eher "formen" möchte?

    Danke und Gruß

    Christian

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  • dr.backstein
    antwortet
    Hallo Christian,

    ich weiß nicht recht, was Du mit Verfüllen meinst. Ein Beton auf Basis von TEGNO® ist sehr fließfähig und kann nicht anders als im Gussverfahren verarbeitet werden. Eine zu feine Körnung kann hinderlich sein. Man sieht die Körnung an der Oberfläche nicht, deshalb kannst Du ruhig eine gröbere Körnung nehmen.

    Sven

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  • chriss0212
    antwortet
    Hallo

    Ich habe für Lautsprecher den TEGNO Beton bestellt... und hoffe ich bin damit nicht falsch

    Er soll nicht wirklich gegossen werden sondern eher in eine Form verfüllt werden. Ich möchte "nur" gekrümmte Seitenteile aus Beton machen. Die Seiten sollen eine Stärke von etwa 2cm haben.

    In der Hoffnung, dass dieser Beton dafür geeignet ist hätte ich noch Fragen:
    Kann ich anstelle von Sand und Basalt auch Quarzsand in gleicher Menge nehmen? Es geht mir um die Körnung, da mir die max. 5mm zu grob sind.
    Was gäbe es ansonsten noch für Alternativen?

    Vielen Dank und Gruß
    Christian

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  • dr.backstein
    antwortet
    Hallo Karl,

    Du kannst den Beton auch angießen, nachdem Du die Innenform entnommen hast. D.h. Du gießt zuerst die Box ohne Boden bzw. Rückendeckel, entnimmst nach der Erhärtung die Innenform und betonierst dann noch nachträglich den Deckel an. Mit normalem Beton funktioniert das , wie Du schon richtig vermutet hast, zwar nicht , aber Du kannst dafür Plan B Industrieboden nehmen. Der schwindet erstens nicht und verbindet sich zweitens sehr gut mit vorhandenem Beton.

    Sven
    Zuletzt geändert von dr.backstein; 27.07.2020, 21:46.

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  • monolit
    antwortet
    Hallo Designer,

    Ja, Boden oder Rücken erst einmal offen lassen. Mit etwas Geschick kann man eine schöne Kante gießen und dann beispielsweise im Boden eine Holzplatte mit Fenterdichtung einbauen/einschrauben. Wenn man in den Lausprecher noch eine (Holz)Platte mit Montagekleber einklebt, kann man das kleine entstandene Fach wunderbar für die Frequenzweiche verwenden. Dies bietet sich natürlich vor allem für Standlautsprecher an.

    Ich würde den Boden nicht direkt angießen. Dann bleibt die Innenform im Lausprecher. Wenn man das wünscht, kann man den Lautsprecher auch direkt monolithisch machen, was dann nicht mehr ganz so einfach ist und für Anfänger ganzlich ungeeignet.

    Jürgen

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